Heinrich Kämpchen
1847–1912
Heinrich Wilhelm Kämpchen (* 23. Mai 1847 in Altendorf an der Ruhr; † 6. März 1912 in Linden, heute Bochum-Linden) war ein deutscher Bergmann und Arbeiterdichter.
Best-known poems
-
Lumpenparade
Lumpenparade.
Knappen, seht euch die Lumpen an,
Die da kommen des Weges heran, …
All poems (165)
1900s 165
- Abend am RheinZu Biebrich war’s, am schönen Rhein,
- AbendläutenAbendläuten – über Tal und Hügel
- AltendorfMein Altendorf, du liebliches Gelände
- Am Gemündener Maar(Eifelbild)
- Am goldenen SonntagHerrlichkeiten sondergleichen,
- Am Grabe der MutterLieb’ Mütterchen, an deinem Grabe steht
- Am Kochbrunnen in WiesbadenBrodelnd, wie aus einem Riesenkocher,
- Am Marienbrönnlein(Im Nerotal.)
- Am RheinVon Westfalens roter Erde
- Am Weinfelder Maar(Eifelbild)
- An Annette von Droste-HülshoffBescheiden trete ich vor dich hin,
- An die Leser!Was die Ruhr mir sang,
- An die MutterGute Mutter, du da droben,
- An HerthaBeim Frühlingsgange durch des Ruhrtals Prächten,
- An HödurArmselig Volk, man schlägt dir ins Gesicht,
- An LauraUnergründlich, wie die tiefste See,
- An MiraTraum der Jugend, so oft geträumt,
- An PhilomeleZum erstenmal nach langen Jahren
- An unsere Kameraden vom EisenGlück auf, ihr Kameraden,
- An –Du, von dem alle sagen,
- AndersIhr sprecht vom Alter wie von einer Last,
- AninaUngarerde, Ungarerde,
- Anti-AlkoholWillst du bewahren deinen Menschenadel,
- Auf dem Baaker BergeMir ist als hört’ ich längst verscholl’nen Gruß,
- Auf dem FriedhofIm Reich der Toten will ich mich ergehen,
- Autofurcht(Stoßgebet.)
- Baaker-MuldeBaaker-Mulde, Unglückszeche,
- Baldurs TodBalder, der Holde, Gute sprach:
- Bergmanns LosDas ist des Bergmanns früher Tod:
- Bischof Hatto(Ballade.)
- Blondel vor Trifelsoder
- Burg KloppHart über Bingen, auf der Bergeshöh’,
- Das BergmannselendWie Wehruf schallt es,
- Das Felsenmeer bei SundwichBizarr und seltsam bist du, Felsenmeer,
- Das GrubenpferdEin edles Roß, zu wild und ungeberdig
- Das schlimme HausIn deutschen Landen steht ein Haus,
- Dem OberhenkerWir hatten Henker schon übergenug,
- Dem toten Freunde(H. B ... r.)
- Den Freunden im „Finsterlande“Ihr sprecht so oft vom „Finsterland“ –
- Den Manen SchillersVor hundert Jahren,
- DennochUnd wurde auch mein Hoffen immer schwächer,
- Der Apfel der ZwietrachtWeltanschauung – mit dem Worte
- Der Friedhof von St. GoarDu Friedensport, wie keiner wohl geboten
- Der Gethmann’sche Garten zu BlankensteinEin kleines Eden nenn’ ich diesen Garten
- Der Hauskobold(Eine westfälische Volkssage.)
- Der HeidensteinTief in einer wilden Schlucht
- Der heilige Spring (Kämpchen)Der heilige Spring *).
- Der HerrenmenschIch bin der Herr, du bist der Knecht!
- Der HorkensteinUmspielt vom gold’nen Abendschein,
- Der Hünenstein(Eine westfälische Volkssage.)
- Der MustersteigerWas soll der Steiger sein? – Zuerst ein Treiber,
- Der Rückzug nach Ravenna(Eine Episode aus der Gotengeschichte.)
- Der WaldO Wald mit deinen Hallen,
- Der WarnrufDer alte Jörgen hat mir so erzählt:
- Der Wurstmacher von Duisburg(Frei nach Wilhelm Müller: „Der Glockenguß zu Breslau“.)
- Die AntwortDieselbe Not, dasselbe Leid
- Die FrauWer eine Frau hat, die’s versteht,
- Die Heimkehr(Eine Ruhrtalsage.)
- Die KuckucksuhrNun mag der Winter kommen,
- Die Leichtweishöhle bei WiesbadenIm Taunus liegt ein Räuberschloß,
- Die Riesenhöhle bei Balve(Sauerland.)
- Die Sonnenburg bei WiesbadenDorf Sonnenberg liegt tief im Talesgrunde,
- Die Tropfsteinhöhle bei AttendornIm Süderlande ¹), nah’ bei Attendorn,
- Die WaldbeerfrauSeit Jahren kam stets in der Waldbeerzeit
- Die ZecherAm heiligen Dreikönigstag
- Eifel-MohnOben auf den kahlen Eifelhöh’n
- Ein FeuerkußDas war ein Kuß, wie wann der Sonnenball
- Ein MahnwortArbeiter, Proletar, ob jung ob alt,
- Ein schwerer GangEs fällt der Schnee, es träuft der Regen,
- Ein TatzenschlagNun hat mit wuchtigem Schlage aufs neu
- Eine Fenster-BetrachtungVon meinem Fenster seh’ ich sie im Trott
- Eine SeeleEine Seele hatte ich gefunden –
- ElfentanzDes Tages Stimmen sind verhallt,
- "Er"Er löschte aus, verglimmend, langsam, sacht,
- Estebano(Eine spanische Romanze.)
- Fehlt dir zum Hassen der rechte MutBist du auch nicht in der Liebe gut. –
- Fluch dem Zarismus!Der weiße Schrecken herrscht im Baltenland,
- Frau NachtigallUnd wieder hab’ ich in Maientagen
- Friedhof im TaunusMitten im Walde ein Friedhof liegt,
- FrühlingstrauerWenn der Frühling wiederkehret,
- Geheimes LebenTief im Schachte, tief in Nächten
- GerettetGottlob, nun schlägt die Freudenuhr,
- GolgathaAuf der Haide wüst und grau,
- GrabschriftBlickt hin zur Gruft, die ihr vorüber geht,
- Graue WüsteEnttäuschungen bilden die große graue
- Hardenstein(Ein Heimatsang.)
- HeimatSo liegst du wieder ausgespannt
- HeimkehrUnd wieder von der Reisetour
- HeimlosKleines Haus am Wegesrand,
- Heinrich Heine(Zur 50jährigen Totenfeier.)
- HerbstGraue Nebelschwaden wallen
- HerbstklageJa, der Schnitter geht
- HerbstmorgenLeise tropft es von den Bäumen,
- HerbstschöneNun sind im Jahresreigen
- HerzensfrühlingAuch das Herz hat seinen Frühling,
- Himmel und HölleHimmelslust und Höllenschrecken,
- HinabHochherzig nenn’ ich jeden Mann,
- HochflutKennt ihr die Ruhr, die wilde Ruhr? –
- Holzhackers WerbungWie oft unter deinem Fenster
- Idealer WertHätte nur das Nützliche allein
- Im BuschwaldErschossen liegt ein schwarzes Weib
- Im FriedrichshainDie Luft ist feucht, der Märzwind weht,
- Im HaldenschuttUnter’m Bettelkleide
- Im Hurliberge(Eine Volkssage.)
- Im Kurpark von Wiesbaden(Ein Stimmungsbild.)
- Im Nerotal bei WiesbadenDie Rieseneiche wölbt ihr Schattendach,
- Im TraumSo oft, so oft im Traum der Nacht
- Im WaldeIch kehre gern im Walde ein,
- KarstpartieStarr reckt der Karst sein graues Felsenhaupt
- Kein Platz für Heinrich HeineDu kanntest schlecht noch deine Pappenheimer,
- Klein-MetaSie war des Hauses Sonnenschein,
- KleptomanieKlaubst du Kohlen aus dem Schutt der Halde,
- Köhlerknab’Bin nur ein Köhlerknab’,
- KrittlerWenn ich die Krittler und die Nörgler hör’
- LenzNun schau’ ich euch wieder im sonnigen Strahl,
- Leutnant SchmiedtUnd wieder hört im Russenland
- LumpenparadeKnappen, seht euch die Lumpen an,
- MaientraumHier wohnt die Fei, es kann nicht anders sein,
- Mein EifellandMein Eifelland, so wunderschön,
- Mein HaßIch bin ein Hasser
- Moderne Lebensweisheit(Eine Epistel.)
- Nieder mit dem Alkohol!Nieder mit dem Alkohol!
- NovemberNun ist in Sturmestosen
- NutzlosWer immer sinnt und nicht beginnt,
- OsternIch mache meinen Ostergang,
- PfingstenDurch’s weite Land hinaus geht heut’ ein Klingen,
- Pfingsten im RuhrtalIch seh’ die blühende Ginsterpracht
- PlunderWas schert mich der Plunder
- PoetenreiseNun will in Luft und Sonnenschein
- „Potemkin“Wie hat das Herz mir im Leibe gelacht,
- Radbod(Ein Nachtstück.)
- ReueWas ich bereue? – Daß ich nicht das Glück
- RheinfelsGewaltigste der Burgen einst am Rhein,
- SängerliebeDon Giscardo, Graf von Alba-Spina,
- Scheiden(Wiesbaden.)
- SchillerDer „die Götter Griechenlands” gesungen,
- Schmäh’ nichtSchmäh’ nicht den Tod, der immer hilfsbereit
- Schmerz im MaiWieder in den Maientagen
- SchönheitNach Schönheit dürstet die Seele mir
- StarensangWas plauderst du, mein lieber Star,
- StreikTief unten im Grunde,
- StreikbrecherliedWir sind die „Arbeitswilligen“,
- Taub und blindDa unten tief in den Schächten und Stollen,
- Tief untenTief unten in den Nächten,
- TörichtTörichte Eltern, die auf Kinder ihr bauet,
- TotDu stiller See in Waldesnacht,
- TrinkspruchSo sprach der Wirt vom „Faßverein“:
- UebertreibungSo schlecht ist keiner und so gut,
- UnentwegtSchon fünfzig Jahr hab’ ich gehofft, geharrt,
- Unsere TotenUnd müßt ihr kämpfen auch den bittern, harben,
- WaldesrauschenIn deinem heiligen Rauschen,
- WaldgangGold’ne Lichter wirft die Sonne
- WaldpoesieWillst du wirklich gute Verse reimen,
- WaldtragödieDie Mondessichel blinkt im letzten Strahl,
- WarnungSpielt mit dem Funken nicht, ihr Hochmutsnarren,
- Was fehltIch zöge gerne auch zu Nordlands Fjorden,
- Welke BlätterEine wilde Flatterrose
- WestfalenWestfalenland, dich will ich preisen,
- Wider den Brotwucher„Mann der Arbeit, aufgewacht!“
- Wie ich dichteIndess’ mein Arm die Keilhau schwingt,
- Wie’s kommen kannIm Reich des Zaren brütet
- Zola †Zola ist tot! –
- Zum 18. MärzUnd wiederum erwachen
- Zum Dessauer FreispruchMan sprach ihn frei, trotz seinem Schuß,
- Zwei FragenDie Mordmaschine, auch Auto genannt,