Hinab
[153] Hinab. Hochherzig nenn’ ich jeden Mann, Der frei von eig’nen Händen sinket Und ohne Furcht vor’m Todesbann Den dunklen Lethetropfen trinket. –
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Heil ihm, der also frei und kühn
Vom Leben scheidet ohne Zagen, Der, ob rings Blumen ihn umblüh’n, Hinab sinkt zu des Hades Klagen. – Ob auch die Welt ihn treulos nennt
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An seinem Gott und seinem Leben –
Wo solche Todesflamme brennt, Wer sollte da noch feige beben? – Nein, nur hinab, mit kaltem Blut, Aus diesem niedrigen Gewühle,
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Was kümmert euch die wilde Glut,
Bei mir steht es, wenn ich sie kühle. – Was kümmert’s euch, die ihr vergnügt Und wohlig schwimmt im Meer der Tage, Wenn ich, dem dieses nicht genügt,
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Den Sprung ins Ungewisse wage? –