Rudolf Lavant
1844–1915
Rudolf Lavant, eigentlich Richard Carl Cramer (* 30. November 1844 in Leipzig; † 6. Dezember 1915 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller.
Poems (134)
1880s 3
1890s 59
- Der BederschfengDaß ihrsch nur wißt: ich bin ä Gadolicke
- Agrarisches Manifest(1891.)
- An das JahrDu bringst den Lenz, der alles fahle
- An den Herrn Minister Herrfurth Exzellenz(1890.)
- An den Kladderadatsch(1890.)
- An die „alte Raketenkiste“(1891.)
- An Herrn Crispi(1891.)
- An unsere Gegner(Zur Einleitung der Gedichtsammlung „Vorwärts“ 1886.)
- An „la belle France.“(1889.)
- Das JahrOb Sonnenschein den Lenztag auch erfüllt,
- Das Jahr – ein Leben(1888.)
- Dem bewußten „Einsiedler“(1890.)
- Der 20. Februar(1890.)
- Der erste Akt(1890.)
- Der FrühlingGehst du im frühen Lenze durch den Wald,
- Der neue Kurs(1891.)
- Der NeugeboreneNach Adrien Dézamy.
- Der Welfenfonds(1891.)
- Die Judenverfolgung in Rußland(1891.)
- Die Mädchen von Colberg(1886.)
- Ein Gedankenbrief(1877.)
- Ein Winterbild(1889.)
- Ein- und dreijährig(1890.)
- Einem Verschwindenden(1889.)
- Einsame WanderungenEs hat mich oft hinausgezogen,
- ErwachenNoch einmal ließ der Winter wehn
- FestgesangDas wäre nicht die rechte Freude,
- Gegenwart und ZukunftMit Waffenklirren und mit Völkerstreit
- Geist der Zeit(1889.)
- Giordano Bruno(1889.)
- Im Kreislauf des Jahres(1887.)
- In Reih und Glied(1890.)
- Junge LeidenDer leichte Sinn, der seine Schwinge
- KämpferloosSeit aus der Kindheit unbestimmtem Dämmern
- LondonIm Osten Londons herrscht’s, des Winters Weh:
- Mein kleiner BubeSie wissen nicht, wie oft ich stehe
- Mutterliebe„Was suchst du in der Einsamkeit
- Nach dem Kongreß(1890.)
- Nächtlicher Ritt(1882.)
- PfingstgedankenWie waren sie so froh erschrocken,
- Rothe WeihnachtenWie seinen Arm im Licht des jungen Tages
- Rückblick auf das entschwundene Jahr(1891.)
- Ruhe nach dem Sturm(1890.)
- Sie sind wieder da!Nun weht es schneidend scharf und kühl
- Unsere TodtenZur stillen Stadt der Todten ziehn mit Kränzen wir und Blumenzweigen
- Unsere ZeitWohl ist es eine Zeit von Eisen,
- Väterliche Warnung(1889.)
- WanderträumeO Wahn, man werde, grau geworden,
- Weihnacht 1888Ihr sagt von uns, wir seien abgestorben
- Zu spät!Ich habe kaum ein Wort mit dir gesprochen,
- Zum Abschied(Letzte Nummer des „Sozialdemokrat,“ 27. Sept. 1890.)
- Zum TrostSo oft ich noch zu Büchern der Geschichte
- Zur Erinnerung(1890.)
- Zur Pariser Weltausstellung(1889.)
- Den österreichischen ArbeiternDer Arbeit treues Volk im Osten,
- An die FrauenGing es nach jenen, die der Freiheit Spur
- Pro domoKönnt’ ich mir selbst und meinem innern Triebe
- Wider die ReaktionDer Junker schmeichelt, lockt und lügt,
- BekenntnisO du gärende, wogende, stürmische Zeit,
1900s 68
- Die rote FahneInmitten all der bunten Fahnen,
- Drei Monate FabrikarbeiterBescheid wißt ihr seit vielen Jahren im Innersten von Afrika,
- Als ein Volk von SchwertgenossenMel.: Auf, ihr Brüder, lasst uns wallen etc.
- Als nach langer Not und SchandeMel.: Auf, ihr Brüder, laßt uns wallen etc.
- Als über weit gespannte BogenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Als wir vor fünfundzwanzig JahrenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- An des holden Lenzes SchwelleMel.: Auf, ihr Brüder, lasst uns wallen etc.
- Bei Gläserhall und muntern WeisenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Das Weihelied erschalleMel.: Nun bricht aus allen Zweigen etc.
- Die ihr jetzt beim frohen MahleMel.: Deutschland, Deutschland über Alles etc.
- Die Kränze und die EhrenMel.: In allen guten Stunden etc.
- Du füllst mit lichtem SchimmerMel.: Am Brunnen vor dem Thore etc.
- Ein frisches grünes Eichenreis am HuteMel.: Vom hoh’n Olymp herab etc.
- Es pocht in festlich hoher FreudeMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Es prangt die Welt im reichsten Maienschmuck†
- Es soll sich grübeln nicht versenkenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Es soll sich grübelnd nicht versenkenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Fünfundzwanzig lange JahreMel.: Auf, ihr Brüder, laßt uns wallen etc.
- Goldne JugendtageMel.: Freiheit, die ich meine etc.
- Hinauf nach Deutschlands NordenMel.: In allen guten Stunden etc.
- In ernster feierlicher StundeMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Kapitalisten-KlageDurch unsrer Börsenhallen Höh' und Weite
- KontrasteIn dichtem Nebel tappt sich die Kolonne
- Lange haben wir gerungenMel.: Auf, ihr Brüder, laßt uns wallen etc.
- Mag sich die Welt zerspaltenMel.: In allen guten Stunden etc.
- Nach einem JahreDen wir in langen, kampfbewegten Tagen,
- Nach langem frohem RingenMel.: In allen guten Stunden etc.
- Nun schimmert in den ZweigenMel.: Nun bricht aus allen Zweigen etc.
- PhilisterangstMit Leichenbittermienen schauen
- Schließt die Reihen dicht und dichterMel.: Strömt herbei, ihr Völkerscharen etc.
- Sei uns gegrüßt, du hehre StundeMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- So feiern wir es denn aufs NeueMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Tief aus Falkenaugen lugendMel.: Auf, ihr Brüder, laßt uns wallen etc.
- Und hättet ihr an jeder KundeMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Und wieder war der Ruf erklungenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Vier WorteDer du als Proletar geboren –
- Was gelenkt in jungen TagenMel.: Lied der Deutschen in Lyon.
- Was in den TurnerherzenMel.: In allen guten Stunden etc.
- Wem nicht die rot und weißen FahnenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Wenn junge Leute heut beisammen sitzenMel.: Kommt mich einmal ein guter Freund besuchen etc.
- Wenn nicht der rettende GedankeMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Wer fünfundzwanzig lange JahreMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Wer ist, der uns bestreiteMel.: Mit Fischen in der Halle („Angot“) etc.
- Wer sich ein halbes LebenMel.: In allen guten Stunden etc.
- Wie ich bereits als kleiner KnabeMel.: Krambambult, das ist der Titel etc.
- Wieder ist die treue ScharMel.: Brüder, weihet Herz und Hand etc.
- Wir haben segnend es entlassenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Wir haben stolze Lust erfahrenMel.: Sind wir vereint zu guter Stunde etc.
- Wir müssen’s glauben, doch ist’s schwer zu fassen†
- Wird allgemach als Turner flüggeMel.: Krambambuli etc.
- Die vier KanzlerBismarck Otto,
- In der Vorstadt(Nach dem Englischen des Francis W. L. Adams)
- SommerschwüleEs bauen rings sich Tag für Tag
- Was von OrdenAls ich den Ordensbreisgorrand
- Den TotenEs war am Abend, der uns Sieg auf Sieg
- Der gemachte MannMit Kopf, Genie und Ellenbogen
- Die reaktionäre MasseIhr meint noch jetzt, daß es ein Rätsel sei
- Die SachsenschlachtAuf hohem Roß in Sachsen saß
- In allen ZonenWer eine Flotte sich geleistet hat,
- KartoffelfeuerMir trübt das Weltbild keine graue Brille.
- MärzgedankenAls ich ein Knabe noch mit lock’gem Haar,
- Der DeserteurDer Donner rollt, und fahle Blitze zucken ...
- Für RußlandWild um sich schlägt in seinem Todeskampf,
- Unser WeihnachtsbaumVon tausend Kerzen flammt der Weihnachtsbaum,
- Unsre FahneSie folgen ihren Trikoloren
- An unsere FeindeSie sahn schon manche Illusion zerrinnen
- Die Straßenschlacht in Moskau„Wo kommst du her in dem roten Kleid
- Konservatives KlageliedEs ist doch eine Schmach und Schande,