Schmerz im Mai
[21] Schmerz im Mai. Wieder in den Maientagen Hör’ ich Nachtigallen schlagen, Und ich lausch’ dem süßen Klang Sehnsuchtsvoll und schwermutsbang’. –
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Seh’ ich doch die Jugendzeiten
Wieder still vorübergleiten, Mit der Lust in Wald und Hag, Nachtigall, bei deinem Schlag. – Alle Träume kehren wieder,
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Alle längst verklung’nen Lieder
Einen sich mit deinem Schall, Philomele, Nachtigall. – Aus den Augen fühl’ ich’s tropfen, Meine Pulse hör’ ich klopfen,
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Und die Seele weilet fern
Bei der Jugend – ach so gern. – [22] Doch die Jugend kehrt nicht wieder Und verschollen sind die Lieder, Mit dem wundersüßen Klang,
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Die ich einst als Knabe sang. –
Sehnsucht kann mich nur verleiten, Meine Arme auszubreiten. – Doch umsonst – bei deinem Schall, Philomele, Nachtigall. –