Am Marienbrönnlein

by Heinrich Kämpchen

[88] Am Marienbrönnlein.  (Im Nerotal.) An deinem Born hab’ ich geruht Und mich gelabt an deinem Naß, Im Julibrand, in Mittagsglut – Du spendest ohne Unterlaß.

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Ade, nun muß ich von dir geh’n,

Du trauter Born am trauten Ort, Wer weiß, ob wir uns wiederseh’n – Rinn, liebes Brönnlein, fort und fort. –

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