Der Gethmann’sche Garten zu Blankenstein

by Heinrich Kämpchen

[22] Der Gethmann’sche Garten zu Blankenstein. Ein kleines Eden nenn’ ich diesen Garten Mit seinen wundervollen Laubengängen, Die labyrinthisch-vielverschlungen drängen Zur gold’nen Fernsicht seiner hohen Warten. –

5
Der Pflanzen seh’ ich Hunderte von Arten,

In winz’gen Formen und von Riesenlängen, Auf sanften Hügeln und an schroffen Hängen, Vom Fichtenbaume bis zum Moos, dem zarten. – [23] Auch Steingebilde, seltsam anzuschauen,

10
Das Dämmerlicht scheint Leben zu verleihen,

Sie lugen vor aus Wurzelknorren, grauen. – Schön bist du, Blankenstein, am Ruhrastrande, Doch schöner noch, du mußt es mir verzeihen, Durch deinen Garten, einzig hierzulande. –

More poems by Heinrich Kämpchen

All poems by Heinrich Kämpchen →