Den Manen Schillers

by Heinrich Kämpchen

[130] Den Manen Schillers. Vor hundert Jahren, Zu früh der Welt noch, Ist er gestorben. Gestorben, um weiter

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Unsterblich zu leben

Für alle Zeiten. – Groß wie Schiller, Vielleicht noch größer, (Wer kann da messen)

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War Wolfgang Goethe. –

Aber sind beide Auch Dichter-Titanen Im Bunde mit Shakespeare – Kühner gesungen

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Dem Volke, der Freiheit,

Hat Schiller im Liede. – Gegen Tyrannenmacht, Gegen den Heuchelwahn Schwang er sein Dichterschwert,

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Furchtlos und frei. –

Helvetiens Berge, Schimmernd im Morgenlicht, Glühend im Abendschein, Sind dessen Zeuge. –

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Unvergänglich,

Dem Volke, der Freiheit, Hat beiden ein Mal er Gesetzet im „Tell“. – Darum, ob man auch jetzt

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Prunkend ihn feiern will,

Nichtig und hohl – Unser, dem Arbeitsvolk, Kämpfer zum Kämpferheer, – Unser ist er. –

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