Richard Dehmel
1863–1920
Richard Fedor Leopold Dehmel (* 18. November 1863 in Hermsdorf bei Wendisch Buchholz, Mark Brandenburg (heute: Gemeinde Münchehofe Ortsteil Hermsdorf, Landkreis Dahme-Spreewald); † 8. Februar 1920 in Blankenese) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller.
Best-known poems
-
Die beiden Schwestern
Die beiden Schwestern.
Ethische Burleske.
Leitspruch: Dem Heuchler deine Krallentatze, …
All poems (103)
1890s 76
- An mein VolkIch möchte wol geehrt von Vielen sein,
- Antwort„Lieber kein Glück, nur lauter sein,
- Auf der ReiseNach Li-tai-po.
- AufblickUeber unsre Liebe hängt
- BannWie aus dem Schilf die Wasserfee
- BastardNun weißt du, Herz, was immer so
- BitteNur: sage „Du“ ... ich will ja nie,
- Büßende LiebeAus deinen grauen Augen droht,
- Chinesisches TrinkliedNach Li-tai-po.
- DannDoch als du dann gegangen,
- Das GesichtEine halbe Stunde Seelenleben.
- Das IdealDoch hab ich meine Sehnsucht stets gebüßt;
- Das MenschlicheUnd doch, und doch, du stolzes Kind,
- Das Urteil des ParisEine Culturlegende.
- Der BrandNur Zufall ... Bleiern lag Berlin
- Der PiratNach José de Espronceda.
- Der tote TonTon von Glocken. Droh’n von Glocken. Wo nur? Weh.
- Die beiden SchwesternEthische Burleske.
- Die IllusionNach José Zorilla.
- Die zweite NachtDrum komm, o komm, noch einmal schweigt
- Drei RingeEine Abend-Elegie.
- Ein EwigerDem Gaste Deutschlands.
- EinsamkeitenNun still, mein Schritt, im stillen Nebelfeld;
- Es war einmalDer Himmel dunkelte noch immer,
- Fromme WünscheNach Cecco Angiolieri.
- GastgeschenkDies blaß in Flammen gelbundgrüne Mannsblatt,
- Gebet der SättigungNun verging der Stern der Frühe,
- Gebet der SuchtDie Verwandlungen der Venus.
- GewissenSchwere Ringe ... und die Meinung
- Gieb mir!Und du kamest in mein Haus,
- „Grüße!!!“Postkarte von und an Arno Holz.
- Heimweh in die WeltBlieb es doch so lang’ vor Liebe stumm;
- Helle NachtNach Paul Verlaine.
- HieroglypheIn allen Tiefen
- Jesus der KünstlerTraum eines Armen.
- Lebe wohl!Eine dicke Tigerschlange liegt
- LiebeTief und tiefer: seliges Geben,
- Lied der GehenktenVillon’s Epitaph,
- Lied des vogelfreien DichtersNach François Villon.
- Loke der LästererNach August Strindberg.
- MachtsprücheI.
- MädchenfrühlingAprilwind;
- Meinem Freunde Detlev, dem Dichter LiliencronDoch hör’ich noch der Tausende Entzücken
- MondnächteI.
- Nicht doch!Mädel, laß das Stricken – geh,
- NurUnd der Abschied war kein Ende,
- So im WandernEin silbern klein Herze,
- Tragische ErscheinungIn einer Wüste lagen viele Menschen,
- Ueber den SümpfenWo wohnst du nur, du dunkler Laut,
- Und dennoch!Und bist vom auserwählten Stamm
- Venus AdulteraKomm, Schatz; komm, Katz; laß das Wimmern!
- Venus AnadyomeneDas ist die alte Stimme wieder,
- Venus BestiaIch und mein Freund, wir saßen einmal
- Venus DomesticaJa, die heilige Familie ...
- Venus GenetrixAller Wunder wundersamstes,
- Venus GloriaIch träume oft von einer bleichen Rose.
- Venus HomoBettle nicht vor mir mit deinen Brüsten,
- Venus MadonnaAus Mannesadel wächst des Weibes Tugend;
- Venus MaterTräume, träume, du mein süßes Leben,
- Venus MeaDer Himmel gähnt, der Tag ist auferstanden,
- Venus MorsEine rote Feuerlilie schreitet
- Venus NutrixAber nicht wieder! nein, nie wieder!
- Venus PandemosUnd jenes letzte Mal. Im Nachtcafé
- Venus PerversaAuch vorbei; und sieben Kreuze
- Venus PrimitivaO daß der Kuß doch ewig dauern möchte,
- Venus ReligioCharfreitagsruhe. Fühlst du’s auch:
- Venus SapiensZwielicht … Sterbend hängt die scharfe
- Venus Socia– Kaffee, Branntwein, Bier –
- Venus UraniaKommst du, Grollender?
- Venus VitaUnd einen Feldweg, und um Morgengrauen,
- WendekreislaufNach einer Abschiedsvisite beim
- WiedergeburtNach Paul Verlaine.
- Wiegenlied für meinen JungenSchlaf, mein Küken – Racker, schlafe!
- Zu GottNach Paul Verlaine.
- Zur BeichteIch war der Herr der Welt vor dir,
- Venus ConsolatrixDann kam Stern Lucifer; und meine Nacht
1910s 5
1920s 22
- AllgegenwartDu gehst nie von mir,
- An die ErsehnteIch habe dich Gerte getauft, weil du so schlank bist
- Aus banger BrustDie Wolken leuchten immer noch,
- Bewegte SeeNoch Einmal so! Im Nebel durch den Sturm:
- Das SchloßIch bin arm, du bist reich,
- Deine NäheZitternd bin ich aufgesprungen,
- Der weise KönigIch will nicht immer küssen;
- Die FrageKann ich dein Herz beglücken?
- Die GetrenntenNie mehr bin ich allein,
- Die UmworbeneDer erste hat mir einen Schmuck geschenkt,
- EmpfangAber komm mir nicht im langen Kleid!
- EntbietungSchmück dir das Haar mit wildem Mohn,
- EntzückungHab ich schon mit dir gespielt,
- Gebet an die GeliebteMeine Hoffnung du, nun hilf mir hoffen!
- Jetzt und immerSeit wann du mein - ich weiß es nicht;
- LobgesangWie das Meer
- MannesbangenDu mußt nicht meinen,
- Nachtgebet der BrautO mein Geliebter - in die Kissen
- NarzissenWeißt du noch, wie weiß, wie bleich
- RufImmer stiller stehn die Bäume,
- ÜberraschungÜber die grauen Dächer weg,
- WirrsalWeine nicht, mein treues Weib!