Rainer Maria Rilke
1875–1926
Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 in Prag; † 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz; eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke) war ein Lyriker deutscher Sprache. Mit seiner in den Neuen Gedichten vollendeten, von der bildenden Kunst beeinflussten Dinglyrik gilt er als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. Daneben verfasste er Erzählungen, einen Roman und Aufsätze zu Kunst und Kultur sowie zahlreiche Übersetzungen von Literatur und Lyrik unter anderem aus dem Französischen. Sein umfangreicher Briefwechsel bildet einen wichtigen Bestandteil seines literarischen Schaffens.
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Best-known poems
-
Der Panther
IM JARDIN DES PLANTES, PARIS
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält. … -
Herbsttag
Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg Deinen Schatten auf die Sonnenuhren … -
Archaïscher Torso Apollos
Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt,
darin die Augenäpfel reiften. Aber
sein Torso glüht noch wie ein Kandelaber, … -
Die Liebende
Das ist mein Fenster. Eben
bin ich so sanft erwacht.
Ich dachte, ich würde schweben. … -
Der Schauende
Der Schauende
Ich sehe den Bäumen die Stürme an,
die aus laugewordenen Tagen … -
Trotzdem
Manchmal vom Regal der Wand
hol ich meinen Schopenhauer,
einen ›Kerker voller Trauer‹ …
All poems (347)
1890s 79
- AbendDer Abend naht. – Die klare Zone
- AllerseelenI
- Als ich die Universität bezogIch seh zurück, wie Jahr um Jahr
- Am Kirchhof zu KönigsaalAM KIRCHHOF ZU KÖNIGSSAAL
- An der EckeDer Winter kommt und mit ihm meine Alte,
- An Julius ZeyerDu bist ein Meister; – früher oder später
- Auf dem WolschanAm Abend des Tages von Allerseelen
- Auf der KleinseiteAlte Häuser, steilgegiebelt,
- Aus dem dreißigjährigen KriegeAUS DEM DREISSIGJÄHRIGEN KRIEGE
- Aus der KinderzeitSommertage auf der ›Golka‹ ...
- BarbarenIch weiß von einem Riesenparke
- Bei den KapuzinernEs hat der Pater Guardian
- Bei den UrsulinenGeh mittags zu den Ursulinen,
- Bei NachtWeit über Prag ist riesengroß
- Bei St. HeinrichHart am Kirchenaltargitter,
- Bei St. VeitGern steh ich vor dem alten Dom;
- BrunnenGanz verschollen ist die alte,
- Das arme KindIch weiß ein Mädchen, eingefallen
- Das HeimatliedVom Feld klingt ernste Weise;
- Das KlosterIm Dämmerdustgeschwel
- Das Märchen von der WolkeDer Tag ging aus mit mildem Tone,
- Das VolksliedNach einer Kartonskizze des Herrn Liebscher
- Der EngelHIN geh ich durch die Malvasinka
- Der HradschinSchau so gerne die verwetterte
- Der junge BildnerIch muß nach Rom; in unser Städtchen
- Der kleine ›Dráteník‹Kommt so ein Bursche, ein junger,
- Der letzte SonnengrußZu einem Bilde des Beneš Knüpfer
- Der NovembertagKalter Herbst vermag den Tag zu knebeln,
- Der TräumerI
- Die alte UhrBald hättest, alte Rathausuhr,
- Die MutterAufwärts die Theaterrampe
- DorfsonntagIm Wirtshaus auf den blanken Dielen
- Ein AdelshausDas Adelshaus mit seiner breiten Rampe:
- Ein Anderes(4)
- FreiheitsklängeBöhmens Volk! In deinen Kreisen
- FrühlingDIE Vögel jubeln – lichtgeweckt –,
- GerichtetAm ›Ring‹ stand einst ein Blutgerüst,
- HeiligeGroße Heilige und kleine
- HerbststimmungDie Luft ist lau, wie in dem Sterbezimmer,
- Hinter SmichovHin gehn durch heißes Abendrot
- Im alten HauseIm alten Hause; vor mir frei
- Im DomeWie von Steinen rings, von Erzen
- Im Erkerstübchen(7)
- Im HerbstEin Riesenspinngewebe, zieht
- Im Kreuzgang von LorettoStill ist es in dem Kreuzgang, in dem alten,
- Im SommerIm Sommer trägt ein kleiner Dampfer
- Im StraßenkapellchenIM STRASSENKAPELLCHEN
- Im Stübchen(2)
- In der Kapelle St. WenzelsAlle Wände in der Halle
- In der VorstadtDie Alte oben mit dem heisern Husten,
- In DubiisI
- Jar. VrchlickýIch lehn im Armstuhl, im bequemen,
- Kaiser RudolfHoch auf seiner Himmelswarte
- Kajetan TýlBei Betrachtung seines Zimmerchens,
- KämpfenI
- König AbendWie König Balthasar einst nahte,
- Land und Volk…Gott war guter Laune. Geizen
- MaitagStill! – Ich hör, wie an Geländen
- Mein GeburtshausDer Erinnrung ist das traute
- Mittelböhmische LandschaftFern dämmert wogender Wälder
- NachtbildAuch auf der Theaterrampe
- Noch Eines(5)
- Rabbi Löw(1)
- SiegenII
- SommerabendDie große Sonne ist versprüht,
- SphinxSie fanden sie, den Schädel halb zerschlagen,
- SuperavitNie kann ganz die Spur verlaufen
- TräumeEs kommt die Nacht, reich mit Geschmeiden
- TrotzdemManchmal vom Regal der Wand
- Und das Letzte(6)
- Unser AbendgangGedenkst du noch, wie guter Dinge
- VigilienI
- VolksweiseMich rührt so sehr
- Vom LugausDort seh ich Türme, kuppig bald wie Eicheln
- Wenns Frühling wirdDie ersten Keime sind, die zarten,
- WintermorgenDer Wasserfall ist eingefroren,
- Zauber(3)
- Es drängt so viel Gewürm (im Original ohne Titel)Es drängt so viel Gewürm sich dreist und dreister
- Irgendwo muß es Paläste gebendrin die Fenster von Staub verschnein;
1900s 65
- Abend in SkaaneDer Park ist hoch. Und wie aus einem Haus
- Am Rande der NachtMeine Stube und diese Weite,
- Aus den Blättern eines MönchsDas jüngste Gericht
- Aus einem AprilWieder duftet der Wald.
- Aus einer KindheitDas Dunkeln war wie Reichtum in dem Raume,
- Aus einer SturmnachtAcht Blätter mit einem Titelblatt
- BangnisIm welken Walde ist ein Vogelruf,
- Das AbendmahlSie sind versammelt, staunende Verstörte,
- Das Lied der BildsäuleWer ist es, wer mich so liebt, daß er
- Das Lied der WaiseIch bin Niemand und werde auch Niemand sein.
- Das Lied der WitweAm Anfang war mir das Leben gut.
- Das Lied des AussätzigenSieh ich bin einer, den alles verlassen hat.
- Das Lied des BettlersIch gehe immer von Thor zu Thor,
- Das Lied des BlindenIch bin blind, ihr draußen, das ist ein Fluch,
- Das Lied des IdiotenSie hindern mich nicht. Sie lassen mich gehn.
- Das Lied des SelbstmördersAlso noch einen Augenblick.
- Das Lied des TrinkersEs war nicht in mir. Es ging aus und ein.
- Das Lied des ZwergesMeine Seele ist vielleicht grad und gut;
- Der EinsameWie Einer der auf fremden Meeren fuhr,
- Der LesendeIch las schon lang. Seit dieser Nachmittag,
- Der LetzteIch habe kein Vaterhaus,
- Der Sänger singt vor einem FürstenkindDu blasses Kind, an jedem Abend soll
- Der SchauendeIch sehe den Bäumen die Stürme an,
- Der SchutzengelDu bist der Vogel, dessen Flügel kamen,
- Der SohnMein Vater war ein verbannter
- Der WahnsinnSie muß immer sinnen: Ich bin… ich bin…
- Die Aschanti(Jardin d'Acclimatation)
- Die aus dem Hause ColonnaIhr fremden Männer, die ihr jetzt so still
- Die BlindeDer Fremde:
- Die HeiligeDas Volk war durstig; also ging das eine
- Die Konfirmanden(Paris, im Mai 1903)
- Die StilleHörst du, Geliebte, ich hebe die Hände –
- Die Worte des EngelsVerkündigung
- Die ZarenEin Gedicht-Kreis (1899 und 1906)
- EingangWer du auch seist: am Abend tritt hinaus
- EinsamkeitDie Einsamkeit ist wie ein Regen.
- Ende des HerbstesIch sehe seit einer Zeit
- ErinnerungUnd du wartest erwartest das Eine,
- Ernste StundeWer jetzt weint irgendwo in der Welt,
- FortschrittUnd wieder rauscht mein tiefes Leben lauter,
- Fragmente aus verlorenen Tagen… Wie Vögel, welche sich gewöhnt ans Gehn
- GebetNacht, stille Nacht, in die verwoben sind
- HerbstDie Blätter fallen, fallen wie von weit,
- HerbsttagHerr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
- In der CertosaEin jeder aus der weißen Bruderschaft
- InitialeAus unendlichen Sehnsüchten steigen
- Karl der Zwölfte von Schweden reitet in der UkraineKönige in Legenden
- KindheitDa rinnt der Schule lange Angst und Zeit
- KlageO wie ist alles fern
- MädchenmelancholieMir fällt ein junger Ritter ein
- MartyrinnenMartyrin ist sie. Und als harten Falls
- Menschen bei NachtDie Nächte sind nicht für die Menge gemacht.
- MondnachtSüddeutsche Nacht, ganz breit im reifen Monde,
- MusikWas spielst du, Knabe? Durch die Gärten gings
- Pont du CarrouselDer blinde Mann der auf der Brücke steht,
- RitterReitet der Ritter in schwarzem Stahl
- SchlußstückDer Tod ist groß.
- StrophenIst einer, der nimmt alle in die Hand,
- SturmWenn die Wolken, von Stürmen geschlagen,
- TitelblattDie Stimmen
- Von den FontänenAuf einmal weiß ich viel von den Fontänen,
- Von den MädchenI.
- VorgefühlIch bin wie eine Fahne von Fernen umgeben.
- Zum Einschlafen zu SagenIch möchte Jemanden einsingen,
- Der PantherIM JARDIN DES PLANTES, PARIS
1910s 100
- AdventEs treibt der Wind im Winterwalde
- Das Wetter war grau und grellder Abend ist lichter und leiser.
- Der König AbendDER König Abend weiß sich schwach
- Absaloms AbfallSie hoben sie mit Geblitz:
- AdamStaunend steht er an der Kathedrale
- Archaïscher Torso ApollosWir kannten nicht sein unerhörtes Haupt,
- Aus dem Leben eines HeiligenEr kannte Ängste, deren Eingang schon
- Auswanderer-SchiffNEAPEL
- Begegnung in der Kastanien-AlleeIhm ward des Eingangs grüne Dunkelheit
- BildnisDaß von dem verzichtenden Gesichte
- Buddha in der GlorieMitte aller Mitten, Kern der Kerne,
- CorridaIN MEMORIAM MONTEZ, 1830
- Dame auf einem BalkonPlötzlich tritt sie, in den Wind gehüllt,
- Dame vor dem SpiegelWie in einem Schlaftrunk Spezerein,
- Damen-Bildnis aus den achtziger JahrenWartend stand sie an den schwergerafften
- Das BettLaß sie meinen, daß sich in privater
- Das GoldDenk es wäre nicht: es hätte müssen
- Das jüngste GerichtSo erschrocken, wie sie nie erschraken
- Das KindUnwillkürlich sehn sie seinem Spiel
- Das RoseninnereWo ist zu diesem Innen
- Das StundenbuchKategorie:Rainer Maria Rilke
- Das WappenWie ein Spiegel, der, von ferne tragend,
- DelphineJene Wirklichen, die ihrem Gleichen
- Der Abend ist mein BuchDER Abend ist mein Buch. Ihm prangen
- Der AbenteuererI
- Der AlchimistSeltsam verlächelnd schob der Laborant
- Der ApfelgartenBORGEBY-GARD
- Der AuferstandeneEr vermochte niemals bis zuletzt
- Der aussätzige KönigDa trat auf seiner Stirn der Aussatz aus
- Der BallDu Runder, der das Warme aus zwei Händen
- Der BergSechsunddreißigmal und hundertmal
- Der BlindePARIS
- Der EinsameNein: ein Turm soll sein aus meinem Herzen
- Der FremdeOhne Sorgfalt, was die Nächsten dächten,
- Der HundDa oben wird das Bild von einer Welt
- Der JunggeselleLampe auf den verlassenen Papieren,
- Der KäfersteinSind nicht Sterne fast in deiner Nähe,
- Der König von MünsterDer König war geschoren;
- Der LeserWer kennt ihn, diesen, welcher sein Gesicht
- Der PavillonAber selbst noch durch die Flügeltüren
- Der ReliquienschreinDraußen wartete auf alle Ringe
- Der StylitVölker schlugen über ihm zusammen,
- Der Tod der GeliebtenEr wußte nur vom Tod, was alle wissen:
- Die ägyptische MariaSeit sie damals, bettheiß, als die Hure
- Die AnfahrtWar in des Wagens Wendung dieser Schwung?
- Die BerufungDa aber als in sein Versteck der Hohe,
- Die BrandstätteGemieden von dem Frühherbstmorgen, der
- Die EntführungOft war sie als Kind ihren Dienerinnen
- Die FlamingosPARIS, JARDIN DES PLANTES
- Die GreisinWeiße Freundinnen mitten im Heute
- Die GruppePARIS
- Die Insel der SirenenWenn er denen, die ihm gastlich waren,
- Die IrrenUnd sie schweigen, weil die Scheidewände
- Die LauteIch bin die Laute. Willst du meinen Leib
- Die LiebendeDas ist mein Fenster. Eben
- Die ParkeI
- Die SchwesternSieh, wie sie dieselben Möglichkeiten
- Die SonnenuhrSelten reicht ein Schauer feuchter Fäule
- Die VersuchungNein, es half nicht, daß er sich die scharfen
- Don Juans AuswahlUnd der Engel trat ihn an: Bereite
- Don Juans KindheitIn seiner Schlankheit war, schon fast entscheidend,
- Ein DogeFremde Gesandte sahen, wie sie geizten
- Ein ProphetAusgedehnt von riesigen Gesichten,
- Eine SibylleEinst, vor Zeiten, nannte man sie alt.
- Eine von den AltenPARIS
- Eine WelkeLeicht, wie nach ihrem Tode,
- EstherDie Dienerinnen kämmten sieben Tage
- EvaEinfach steht sie an der Kathedrale
- Falken-BeizeKaiser sein heißt unverwandelt vieles
- Fremde FamilieSo wie der Staub, der irgendwie beginnt
- Irre im GartenDIJON
- JeremiaEinmal war ich weich wie früher Weizen,
- Klage um AntinousKeiner begriff mir von euch den bithynischen Knaben,
- Klage um JonathanAch sind auch Könige nicht von Bestand
- Kretische ArtemisWind der Vorgebirge: zwar nicht ihre
- KreuzigungLängst geübt, zum kahlen Galgenplatze
- LedaAls ihn der Gott in seiner Not betrat,
- Legende von den drei Lebendigen und den drei TotenDrei Herren hatten mit Falken gebeizt
- LeichenwäscheSie hatten sich an ihn gewöhnt. Doch als
- Lied vom MeerCAPRI. PICCOLA MARINA
- MagnificatSie kam den Hang herauf, schon schwer, fast ohne
- Nächtliche FahrtSANKT PETERSBURG
- PapageienparkPARIS
- Persisches HeliotropEs könnte sein, daß dir der Rose Lob
- Römische CampagnaAus der vollgestellten Stadt, die lieber
- Rosa HortensieWer nahm das Rosa an? Wer wußte auch,
- Samuels Erscheinung vor SaulDIE BETTLER
- San MarcoVENEDIG
- Sankt GeorgUnd sie hatte ihn die ganze Nacht
- Saul unter den ProphetenMeinst du denn, daß man sich sinken sieht?
- SchlafliedEinmal wenn ich dich verlier,
- SchlafmohnAbseits im Garten blüht der böse Schlaf,
- SchlangenbeschwörungWenn auf dem Markt, sich wiegend, der Beschwörer
- Schwarze KatzeEin Gespenst ist noch wie eine Stelle,
- Spätherbst in VenedigNun treibt die Stadt schon nicht mehr wie ein Köder,
- TotentanzSie brauchen kein Tanz-Orchester;
- Tröstung des EliaEr hatte das getan und dies, den Bund
- Übung am KlavierDer Sommer summt. Der Nachmittag macht müde;
- Venezianischer MorgenRICHARD BEER-HOFMANN ZUGEEIGNET
- Vor-OsternNEAPEL
1920s 11
- Die achte ElegieRudolf Kaßner zugeeignet
- Die dritte ElegieEINES ist, die Geliebte zu singen. Ein anderes, wehe,
- Die erste ElegieWER, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel
- Die fünfte ElegieFrau Hertha Koenig zugeeignet
- Die neunte ElegieWARUM, wenn es angeht, also die Frist des Daseins
- Die sechste ElegieFEIGENBAUM, seit wie lange schon ists mir bedeutend,
- Die siebente ElegieWERBUNG nicht mehr, nicht Werbung, entwachsene Stimme,
- Die vierte ElegieO Bäume Lebens, o wann winterlich?
- Die zehnte ElegieDASS ich dereinst, an dem Ausgang der grimmigen Einsicht,
- Die zweite ElegieJEDER Engel ist schrecklich. Und dennoch, weh mir,
- Der Auszug des verlorenen SohnesNun fortzugehn von alle dem Verworrnen,
In French 90
- Amie des heures où aucun être ne reste...où tout se refuse au cœur amer ;
- Après une journée de ventdans une paix infinie,
- Arrêtons-nous un peu ...Arrêtons-nous un peu, causons.
- Au ciel, plein d'attentionici la terre raconte ;
- Avant que vous comptiez dixtout change : le vent ôte
- Beau papillon près du solà l'attentive nature
- C'est le paysage longtemps ...C'est le paysage longtemps, c'est une cloche,
- C'est pour t'avoir vuepenchée à la fenêtre ultime,
- C'est presque l'invisible qui luitau-dessus de la pente ailée ;
- C'est qu'il nous faut consentirà toutes les forces extrêmes ;
- Ce soir mon coeur fait chanterdes anges qui se souviennent...
- Cela ne te donne-t-il pas le vertigede tourner autour de toi sur ta tige
- Cette lumière peut-elletout un monde nous rendre ?
- Chemins qui ne mènent nulle partentre deux prés,
- Combien a-t-on fait aux fleursd'étranges confidences,
- Combien de ports pourtant...Combien de ports pourtant, et dans ces ports
- Comme tel qui parle de sa mèrelui ressemble en parlant,
- Comme un verre de Venisesait en naissant ce gris
- Comment encore reconnaîtrece que fut la douce vie ?
- Contrée ancienne, aux tours qui insistenttant que les carillons se souviennent -,
- Corne d'abondanceÔ belle corne, d'où
- Dans la multiple rencontrefaisons à tout sa part,
- De ton rêve trop pleinfleur en dedans nombreuse,
- Dis-moi, rose, d'où vientqu'en toi-même enclose,
- Douce courbe le long du lierrechemin distrait qu'arrêtent des chèvres ;
- Eau qui se presse, qui courtEau qui se presse, qui court -, eau oublieuse
- Elle passe des heures émuesappuyée à sa fenêtre,
- Entre le masque de brumeet celui de verdure,
- Eros (I)Ô toi, centre du jeu
- Eros (II)Ô faisons tout pour cacher son visage
- Eros (III)Là, sous la treille, parmi le feuillage
- Eros (IV)Ce n'est pas la justice qui tient la balance précise,
- Été : être pour quelques joursle contemporain des roses ;
- Fenêtre, qu'on cherche souventpour ajouter à la chambre comptée
- Fragment d'ivoireDoux pâtre qui survit
- Il suffit que, sur un balconou dans l'encadrement d'une fenêtre,
- J'ai une telle conscience...J'ai une telle conscience de ton
- Je te vois, rose, livre entrebâilléqui contient tant de pages
- L'aurai-je exprimé, avant de m'en allerce coeur qui, tourmenté, consent à être ?
- « L'Indifférent »Ô naître ardent et triste,
- La bicheÔ la biche : quel bel intérieur
- La déesseAu midi vide qui dort
- La dormeuseFigure de femme, sur son sommeil
- La fontaineJe ne veux qu'une seule leçon, c'est la tienne,
- La passante d'étéVois-tu venir sur le chemin la lente, l'heureuse,
- Lampe du soir, ma calme confidentemon coeur n'est point par toi dévoilé ;
- Le dormeurLaissez-moi dormir, encore... C'est la trêve
- Le silence uni de l'hiverest remplacé dans l'air
- Les tours, les chaumières, les mursmême ce sol qu'on désigne
- L’AttenteC’est la vie au ralenti,
- N'es-tu pas notre géométriefenêtre, très simple forme
- N'est-ce pas triste...N'est-ce pas triste que nos yeux se ferment ?
- Notre avant-dernier mot...serait un mot de misère,
- Ô bonheur de l'été ...Ô bonheur de l'été : le carillon tinte
- Ô mes amis, vous tous...Ô mes amis, vous tous, je ne renie
- Ô nostalgie des lieux...Ô nostalgie des lieux qui n'étaient point
- PaumePaume, doux lit froissé
- Pays, arrêté à mi-cheminentre la terre et les cieux,
- Petite cascadeNymphe, se revêtant toujours
- Portrait intérieurCe ne sont pas des souvenirs
- Préfères-tu, rose, être l'ardente compagnede nos transports présents ?
- PrintempsI
- Puisque tout passe...Puisque tout passe, faisons
- Qu'il est doux parfois ...Qu'il est doux parfois d'être de ton avis,
- Quel calme nocturne, quel calmenous pénètre du ciel.
- Qu’est-ce que les Rois Magesont bien pu apporter ?
- Reste tranquille, si soudainl'Ange à ta table se décide ;
- Rose, eût-il fallu te laisser dehorschère exquise ?
- Sanglot, sanglot, pur sanglotFenêtre, où nul ne s'appuie !
- Si l'on chante un dieuce dieu vous rend son silence.
- Souvent au-devant de nousl'âme-oiseau s'élance ;
- Sur le soupir de l'amietoute la nuit se soulève,
- Tel cheval qui boit à la fontainetelle feuille qui en tombant nous touche,
- Tous mes adieux sont faits. Tant de départs...m'ont lentement formés dès l'enfance.
- Tout ici chante la vie de naguèrenon pas dans un sens qui détruit le demain ;
- Tout se passe à peu près commesi l'on reprochait à la pomme
- Tu me proposes, fenêtre étrange ...Tu me proposes, fenêtre étrange, d'attendre ;
- Un cygne avance sur l'eau...tout entouré de lui-même,
- Un rose mauve dans les hautes herbesun gris soumis, la vigne alignée ...
- Une rose seule, c'est toutes les roseset celle-ci : l'irremplaçable,
- Verger (I)Peut-être que si j'ai osé t'écrire,
- Verger (II)Vers quel soleil gravitent
- Verger (III)Jamais la terre n'est plus réelle
- Verger (IV)De leur grâce, que font-ils,
- Verger (V)Ai-je des souvenirs, ai-je des espérances,
- Verger (VI)N'était-il pas, ce verger, tout entier,
- Verger (VII)Heureux verger, tout tendu à parfaire
- Voici encor de l'heure qui s'argentemêlé au doux soir, le pur métal
- Vois-tu, là-haut, ces alpages ...Vois-tu, là-haut, ces alpages des anges
- Vues des Anges, les cimes...Vues des Anges, les cimes des arbres peut-être