Unentwegt

by Heinrich Kämpchen

[158] Unentwegt. Schon fünfzig Jahr hab’ ich gehofft, geharrt, Die gold’ne Neulands-Küste zu erschauen, Und immer hat ein Trugbild mich genarrt, Und immer schwand in Nächten sie und Grauen. –

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Die Zeit ist nah, wo man mich auch verscharrt

Im Erdengrund, doch bleibt mir das Vertrauen, Daß endlich, endlich, wenn ich längst vergangen, Die Menschheit wird zu Menschenglück gelangen.

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