Heimlos

by Heinrich Kämpchen

[15] Heimlos. Kleines Haus am Wegesrand, Haus, wo meine Wiege stand, Ob der Jugendtraum verblich, Vaterhaus, wie lieb’ ich dich. –

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Schau’ dich jetzt im Abendstrahl,

Kleines Haus – voll Lust und Qual, Möchte immer so dich seh’n, Doch ich muß ja wieder geh’n. – Muß zu Fremden, liebeleer,

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Heimat bist du mir nicht mehr,

Kleines Haus am Wegesrand, Haus, wo meine Wiege stand. –

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