Frank Wedekind
1864–1918
Frank Wedekind (eigentlich Benjamin Franklin Wedekind; * 24. Juli 1864 in Hannover; † 9. März 1918 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler. Mit seinen gesellschaftskritischen Theaterstücken gehörte er zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche.
Best-known poems
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An das Leben
An das Leben
Wenn mir dereinst von dieser Seuche
Genesung wird im kühlen Grab, …
All poems (105)
1900s 103
- AbschiedGlück und Segen und alles Gute
- AbschiedDie Sinnlichkeit gibt mir Abschiedsfest;
- AlbumblattSei er noch so dick,
- Allbesiegerin LiebeKind, jetzt stehst du auf der Höhe
- Alte LiebeIch hab’ dich lieb, kannst du es denn ermessen,
- Altes LiedEs war einmal ein Bäcker,
- Am ScheidewegeDer schwere Fluch, der auf dem Haupt mir lastet,
- An BrunoÜberkommt dich nun, mein holder Knabe,
- An das LebenWenn mir dereinst von dieser Seuche
- An eine grausame GeliebteHetz deine Meute weit über die Berge hin,
- An einen HypochonderDu runzelst die Stirne,
- An einen JünglingJüngling, laß dich nicht gelüsten
- An ElkaElka, länger kann ich mich nicht halten,
- An Francisca de WarensGestern dacht’ ich eines Kusses,
- An Madame de WarensNimm dieses Bild, mit ihm die alte Treue,
- AnwandlungWüßtest du, Mädchen, wie das tut,
- Auf dem FaulbettAuf mein Faulbett hingestreckt
- AufschreiWas ich getan, das läßt sich nicht bessern,
- AutodaféDu ketzerische Liederbrut,
- Autographenjägern ins StammbuchWer der Kunst sich weiht, gilt oft als Missetäter,
- Bajazzo(Aus „So ist das Leben“)
- Brigitte B.Ein junges Mädchen kam nach Baden,
- ChristineBessern soll ich mich? – O Himmel,
- CoralieI
- Das arme MädchenBöt’ mir Einer, was er wollte,
- Das GoldstückHier an dieser öden Stätte
- Das Lied vom armen Kindoder
- Das Lied vom gehorsamen MägdleinDie Mutter sprach in ernstem Ton:
- Das OpferWenn ich bei Tag mein Mädel mir beseh,
- Das SonntagskindStets naht das Glück in lichter Sonnenpracht,
- Das tote MeerMein Herz ist leer wie eine taube Nuß,
- Das WüstenschiffBist schön wie eine Lilie;
- DebutantKennst du die hohe, dunkle Gartenpforte,
- Der AnarchistReicht mir in der Todesstunde
- Der blinde KnabeO ihr Tage meiner Kindheit,
- Der GefangeneOftmals hab’ ich nachts im Bette
- Der Lehrer von MezzodurIn Mezzodur war ein Lehrer,
- Der PrügelheiniDer Prügelheini, der ist mein Mann,
- Der ReisekofferBei Tafel saßen in bunter Reih’,
- Der SymbolistEine mondbestrahlte blasse Hand
- Der TalerBlitzt der Taler im Sonnenschein,
- Der TantenmörderIch hab’ meine Tante geschlachtet,
- Der Zoologe von BerlinHört ihr Kinder, wie es jüngst ergangen
- Die Hunde(Elegie)
- Die JahreszeitenGenieße, was die Jahreszeit mit sich bringt;
- Die KeuschheitSchimmernd fülle sich der Teller,
- Die sieben HellerGroßer Gott im Himmel, sieben
- Die SymbolistinDein Auge brennt, dein Atem fliegt,
- Die tiefe RichtungEndlich ist der große Tag gekommen,
- EifersuchtUnd wieder seh’ ich neu entfacht
- Ein letztes EndeDarf ich dir Glauben schenken, goldner Strahl
- EinkehrDu stille Friedhofmauer,
- ErdgeistGreife wacker nach der Sünde;
- ErholungSieh, wie die Erde wackelt,
- EroberungAch, sie strampelt mit den Füßen,
- Fata MorganaSo sei denn heute der Schwur getan,
- FranciscaFrancisca, mein reizender Falter,
- Franciscas AbendliedWeiß die Mutter doch so gut,
- FrühlingWillkommen, schöne Schäferin
- GalatheaO, wie brenn’ ich vor Verlangen,
- Gebet eines KindesWann endlich wird der müden Welt
- Gott und WeltIch bin ein Mensch von Fleisch und Blut,
- HeimwehÜber bemooste Steine
- IdyllZum Kellner sprach die Kellnerin:
- IlseIch war ein Kind von fünfzehn Jahren,
- In usum DelphiniNicht mit kalten Theorien
- JohannistriebLodernd Feuer in den Blicken,
- KapitulationWas hilft mir der betrunkne Verstand!
- KonfessionFreudig schwör’ ich es mit freier Stirne
- LebensregelDu kannst einzig mit dem Guten
- LuluIch liebe nicht den Hundetrab
- Madame de WarensIch soll ihn lassen
- MarasmusNicht einmal ein Gedicht gelingt mir mehr,
- Marys KochschuleDaß in deinem Engelsköpfchen
- Mein KäthchenMein Käthchen fordert zum Lohne
- Mein LieschenMein Lieschen trägt keine Hosen
- Meiner entzückenden Kollegin Mary I.Von vorn besehn bist du die schönste Maid,
- Meningitis tuberculosaDie Augen irren kreuz und quer,
- MenschlichkeitDer Mensch ist nackt geschaffen, ist nackt;
- MinonaLaß sie mich küssen, die knospende Blume, den Kelch meiner Trunkenheit!
- MorgenstimmungLeise schleich ich wie auf Eiern
- Neue LiebeDu Mädchen in des Lebens vollster Pracht
- PennalLänger kann mein Herz ich nicht bezähmen –
- PerversitätEin Waisenkind mit nassen, blassen Wangen,
- PirschgangLaßt mich schnobern, laßt mich schnüffeln
- SchicksalStürme durchtoben die bange Brust;
- Schweig und sei lieb!Als du, mein Held, zum ersten Male mir
- SehnsuchtUnd sei mir noch so traurig auch zu Sinn,
- SelbstzersetzungHochheil’ge Gebete, die fromm ich gelernt,
- Sommer 1898Ich, der alte Ahasver,
- Spiritus familiarisEine schwarze Katze kauert vor meiner Tür,
- Stallknecht und ViehmagdCarmen bucolicon
- Stille BefürchtungSeit ich dir mein ganzes Herz entladen,
- Tiefer FriedeDie Tage verblassen, die Stunden zergehn,
- TrostDer Tod kommt bald und sicher,
- Unterm ApfelbaumLieschen kletterte flink hinauf
- VergänglichkeitStreck deine Beine, mein hübscher Genoß;
- WaldwebenZwischen duftigen Büschen
- WegweiserZum Wassertrinker bin ich nicht geboren,
- WeltweisheitWir waren Philister und merkten es, wie
- WendlaSieh die taufrische Maid,
- WilhelmineI
- Zur VerlobungDas Herz so voll, der Kopf so leer,