Der Novembertag

by Rainer Maria Rilke

[17] DER NOVEMBERTAG Kalter Herbst vermag den Tag zu knebeln, seine tausend Jubelstimmen schweigen; [18] hoch vom Domturm wimmern gar so eigen Sterbeglocken in Novembernebeln.

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Auf den nassen Dächern liegt verschlafen

weißes Dunstlicht; und mit kalten Händen greift der Sturm in des Kamines Wänden eines Totenkarmens Schlußoktaven.

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