Ende des Herbstes

by Rainer Maria Rilke

[50]
Ende des Herbstes

Ich sehe seit einer Zeit wie alles sich verwandelt. Etwas steht auf und handelt und tötet und thut Leid.

5
Von Mal zu Mal sind all

die Gärten nicht dieselben; von den gilbenden zu der gelben langsamem Verfall: wie war der Weg mir weit.

10
Jetzt bin ich bei den leeren

und schaue durch alle Alleen. Fast bis zu den fernen Meeren kann ich den ernsten schweren verwehrenden Himmel sehn.

More poems by Rainer Maria Rilke

All poems by Rainer Maria Rilke →