Der Berg

by Rainer Maria Rilke

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DER BERG

Sechsunddreißigmal und hundertmal hat der Maler jenen Berg geschrieben, weggerissen, wieder hingetrieben (sechsunddreißigmal und hundertmal)

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zu dem unbegreiflichen Vulkane,

selig, voll Versuchung, ohne Rat, — während der mit Umriß Angetane seiner Herrlichkeit nicht Einhalt tat: tausendmal aus allen Tagen tauchend,

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Nächte ohnegleichen von sich ab

fallen lassend, alle wie zu knapp; jedes Bild im Augenblick verbrauchend, von Gestalt gesteigert zu Gestalt, teilnahmslos und weit und ohne Meinung —,

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um auf einmal wissend, wie Erscheinung,

sich zu heben hinter jedem Spalt.

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