Der Hradschin

by Rainer Maria Rilke

[10] DER HRADSCHIN Schau so gerne die verwetterte Stirn der alten Hofburg an; schon der Blick des Kindes kletterte dort hinan.

5
Und es grüßen selbst die eiligen

Moldauwellen den Hradschin, von der Brücke sehn die Heiligen ernst auf ihn. [11] Und die Türme schaun, die neueren,

10
alle zu des Veitsturms Knauf

wie die Kinderschar zum teueren Vater auf.

More poems by Rainer Maria Rilke

All poems by Rainer Maria Rilke →