Die Konfirmanden
(Paris, im Mai 1903) In weißen Schleiern gehn die Konfirmanden tief in das neue Grün der Gärten ein. Sie haben ihre Kindheit überstanden, und was jetzt kommt wird anders sein.
das Warten auf den nächsten Stundenschlag? Das Fest ist aus, und es wird laut im Hause, und trauriger vergeht der Nachmittag ... Das war ein Aufstehn zu dem weißen Kleide
und eine Kirche, innen kühl wie Seide, und lange Kerzen waren wie Alleen, und alle Lichter schienen wie Geschmeide, von feierlichen Augen angesehn.
Wie Wolken stieg er in der Wölbung an und wurde hell im Niederfall; und linder denn Regen fiel er in die weißen Kinder. Und wie im Wind bewegte sich ihr Weiß,
und schien verborgne Blumen zu enthalten –: Blumen und Vögel, Sterne und Gestalten aus einem alten fernen Sagenkreis.
Der Teich entfernte sich in kleinen Wellen, und mit dem Winde kam ein fernes Blühn und sang von Gärten draußen vor der Stadt. Es war als ob die Dinge sich bekränzten,
ein Fühlen war in jeder Häuserfront, und viele Fenster gingen auf und glänzten.