Es drängt so viel Gewürm (im Original ohne Titel)

by Rainer Maria Rilke

Es drängt so viel Gewürm sich dreist und dreister zum Lorbeer hin. Sei nicht bescheiden drum, du, der du ihn verdienst! Rings in vereister Blasirtheit brüstet sich das Säculum.

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Es klebt dies Volk die Risse all’ mit Kleister,

die jählings riß das ewige Warum. Hoch über jene Risse baut der Meister sich breite Demantbrücken[1] stolz und stumm.

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