Trotzdem

by Rainer Maria Rilke

[35] TROTZDEM Manchmal vom Regal der Wand hol ich meinen Schopenhauer, einen ›Kerker voller Trauer‹ hat er dieses Sein genannt.

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So er recht hat, ich verlor

nichts: in Kerkereinsamkeiten weck ich meiner Seele Saiten glücklich wie einst Dalibor.

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