Am Rande der Nacht
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Am Rande der Nacht
Meine Stube und diese Weite, wach über nachtendem Land, – ist Eines. Ich bin eine Saite, über rauschende breite
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Resonnanzen gespannt.
Die Dinge sind Geigenleiber, von murrendem Dunkel voll; drin träumt das Weinen der Weiber, drin rührt sich im Schlafe der Groll
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ganzer Geschlechter.....
Ich soll silbern erzittern: dann wird alles unter mir leben, und was in den Dingen irrt,
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wird nach dem Lichte streben,
das von meinem tanzenden Tone, um welchen der Himmel wellt, durch schmale, schmachtende Spalten in die alten
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Abgründe ohne
Ende fällt …