Ludwig Jacobowski
Ludwig Jacobowski
Ludwig Jacobowski (* 21. Januar 1868 in Strelno (Provinz Posen); † 2. Dezember 1900 in Berlin) war ein deutscher Lyriker, Schriftsteller und Publizist.
Poems (54)
-
Adam und Eva
Presse deinen Arm in meinen, / Und du trägst gehälftet Leid; … -
Anita
Von Italien kommst du her! / Deinen Himmel mußt du lassen, … -
Auf fremdem Stern ...
Auf fremdem Stern will ich dir's sagen, / Wie meine Sehnsucht mich gequält, … -
Auf meinem Schreibtisch ...
Auf meinem Schreibtisch steht ein Bild, / Vor dem mein Auge überquillt; … -
Aus der Vergangenheit
"O nenne mich wieder dein "süßes Lieb" / Und presse mich fest in die Arme. … -
Ausblick
Wärst du, holder Liebeszauber, / Deine Lust und deine Not, … -
Ballszene
Durch tausend Gäste schreit ich hin, / - Elektrisch glüh'n die blassen Kerzen - … -
Bekehrt
Hab' immer höhnisch aufgelacht, / Wenn ihr von Frauenwürde spracht, … -
Bonta passa belta
Ja, du bist schön! - Ein Lied zu deinem Preise / Säng ich wohl gern, nach Minnesängerweise, … -
Die alte Frau
I. / Ich hab da eine alte Frau, … -
Die Bilder ...
Die Bilder, die ich von dir hab', / Die fanden heut' ihr Flammengrab. … -
Die Tote
Ein altes Bild aus Kinderzeiten, / Das macht die Hand so schwer und schwach. … -
Die Wahnsinnige
Schön wie weiße Rosenknospe, / Stand sie mit ihm am Altar, … -
Du bist ...
Du bist für meine arme Seele / Wie treuer Stab dem Sinkenden, … -
Durch die Gassen
Himmel zu Häupten und Stern über Stern, / Brausende Gassen rollen von fern, … -
Ein fremder Mann spricht auf mich ein
Ein fremder Mann spricht auf mich ein, / Ich sehe ihn an, ich hör' ihn an. … -
Einer Toten
Heut' brach dein Blick in meine Träume. / Im Sterngewande stand'st du da, … -
Ein Lämpchen aufgeglommen ...
Ein Lämpchen aufgeglommen, / Solch Lämpchen, Glück, bist du: … -
Erneuerung der Liebe
Ach, was wird mir wohl im tollen / Tanz der Tage noch erblüh'n! … -
Erste Liebesthorheit
I. / Wie Menschenherzen einst geliebt, … -
Felice
I. / Versuchung … -
Gelegenheit
Mittagsschwüle in der Runde, / Schläfrig schlägt die Kirchenuhr. … -
Heimlicher Weg
Stark stößt der Wind. Wie grell das Schloßtor knarrt! / Jäh überläuft sie ungewohntes Schauern. … -
Herr
So du mich willst, so komm ich, / Und willst du nicht, - erst recht! … -
Himmlische Liebe
Ja doch, Liebste wir wollen uns wiegen / Hoch in unendlicher Ätherwelt, … -
Ich aber weiß ...
... Ich aber weiß, ich seh dich manche Nacht, / In meine Träume klingt dein holdes Lachen, … -
Ich bin ein Sproß aus Heidenblute ...
Ich bin ein Sproß aus Heidenblute, / Der Götter und Gebet verlacht, … -
Ich hab' einen Brief ...
Ich hab' einen Brief von ihrer Hand, / Den geb' ich nicht her um Indiens Land, … -
Ich habe manches Weib geliebt ...
Ich habe manches Weib geliebt, / Dies gab mir ihre Seligkeit; … -
Immer kommt das alte Zittern ...
Immer kommt das alte Zittern, / Nehm' ich mir dein Bild zur Hand. … -
Immer, wenn du traurig bist ...
Immer, wenn du traurig bist, / Tröst' ich dich in deinen Thränen; … -
Lerchen
Lerchenlaut in Licht und Luft, / Ungeseh'n, doch hell vernommen, … -
Lohn
Es ist kein Tag, an dem ich dich nicht rief, / Und mitten in der Wirrnis grauer Stunden, … -
Maienblüten
Duld es still, wenn von den Zweigen, / Von den überfüllten Zweigen, … -
Mandelblüte
Vom Mandelbaum nur eine einz'ge Blüte, / Dazu ein Brieflein dunkelblau Papier … -
Martha
Motto: / Ist's möglich, daß ich's erlebt? … -
Mit einem Bild: Ich und klein Martha
Und ist dies Mädchen noch so klein, / Ich drück' es fest an meine Wangen. … -
Nicht genug
Ich liebe dich, doch nicht genug / Für deine Seele, deine süße. … -
Nicht?
Mund, der dürstend mir am Munde lag, / Und die Augen halb erschöpft geschlossen, … -
Nimmer fand ich die Liebe ...
O Liebe, klär' mit milden Händen / Den wahnumfangnen Menschengeist; … -
Nocturno
Wenn durch der Dämm'rung tiefgesenkten Flor / Kaum unsre Linien aus dem Finstern ragen, … -
Seidenfaden
Um eine Kugel Elfenbein / Hat Seidenfäden sie gezogen, … -
Siegerin
Nimm dich in acht, mein Lieb, du kennst mich nicht! / So wie der Goldgrund alter Schloßtapeten … -
Sinkt die Sonne ...
Sinkt die Sonne auch ins Trübe, / Einmal rollt ihr Glanz hervor; … -
Später Sieg
Dein kleines Herz / In übermüt'ger Hand, … -
Tanz
Wenn du dein Köpfchen an mich legst, / Dann hör ich kaum die Geigen spielen. … -
Tu das nicht!
Tu das nicht mehr! / Tu das nicht! … -
Unbewußt
Nicht nur in blanker Tageshelle / Hat mich dein blauer Blick bezwungen. … -
Ungestüm
Liebe läuft auf Blitzesschuhen, / Ungebeten, ungerufen; … -
Vergebung
Drei Rosen wolltest du mir senden, / Dein holder Mund versprach es mir. … -
Vergessen?
Wie war der Julitag so heiß und schwer! / Rauchsäulen stiegen weiß von drüben her, … -
Wann ich liebe ...
Wenn ich mit frohbeglückten Händen / Dir zärtlich streiche das Gesicht, - … -
Warten
Stündlich harrt mein Herz darauf, / Doch du schenkst mir keine Zeile. - … -
Wenn mir's durch die Sinne fuhr ...
Wenn mir's durch die Sinne fuhr, / Süße Worte dir zu machen, …