Helle Nacht

by Richard Dehmel

[97] Helle Nacht.        Nach Paul Verlaine. Weich küßt die Zweige der weiße Mond; ein Flüstern wohnt im Laub, als neige,

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als schweige sich der Hain zur Ruh –

               Geliebte du. Der Weiher ruht, und die Weide schimmert; ihr Schatten flimmert

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in seiner Flut, und

der Wind weint in den Bäumen –           wir träumen ... träumen. Die Weiten leuchten Beruhigung;

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die Niederung

hebt bleich den feuchten Schleier hin zum Himmelssaum –           oh hin – o Traum ...

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