Der Prügelheini
[56] Der Prügelheini Der Prügelheini, der ist mein Mann, Der ist eine Menschenplage; Der prügelt, was er mich prügeln kann Die Nächte sowie die Tage.
5
Heut’ Mittag stürzt er noch auf mich los:
„Du bist mir untreu gewesen! Das steht in Buchstaben riesengroß Auf deiner Stirne zu lesen!“ – „Bei Gott, mein Heini, dir blieb ich treu!
10
Sonst steht mir nichts auf der Stirne.“ –
Da schwang er seinen Prügel aufs neu: „Dich schlag ich nieder, du Dirne!“ – Und als ich ihm zitternd zu Füßen sank, Ich ärmste von allen Frauen,
15
Da warf er mich hin auf die Gartenbank
Und hat mich zusammen gehauen.