Otto Ernst
1862–1926
Otto Ernst, eigentlich Otto Ernst Schmidt (* 7. Oktober 1862 in Ottensen bei Hamburg; † 5. März 1926 in Groß Flottbek bei Hamburg) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller.
Best-known poems
-
Der Erbe
Der Erbe.
Ich hebe meine Geige
Ganz heimlich unters Kinn … -
Wintermärchen
Wintermärchen.
Auf dem Baum vor meinem Fenster
Saß im rauhen Winterhauch … -
Liebesschauer
Von seliger Wonne
Zu düsterem Grausen
Schwankt die genießende, …
All poems (84)
1900s 84
- Abend(Nach einem alten Holzschnitt)
- Am HochzeitstageLaut rollt der Hochzeitswagen durch die Gasse.
- Beglückender EinklangEs lag im leisen Abendtraume
- Beredtes VerstummenIch hatte schweres Unrecht dir gethan,
- BitteDu sollst mir nicht so scheu bewundernd,
- Das verwandelte LiedMit meinem Lieb durchstrich ich deutschen Wald,
- Ein MementoWas streichelst du so sorglich mir die Stirn
- Ewiges GlückLangsam durchschnitt ein Schiff die schwarzen Fluten.
- FrauenschönheitIn glüh'nden Worten,
- Freudiges ErwachenWie still du liegst im Sarg! Ein heilger Odem
- Lieb' und TraumRings umschattet uns schweigendes Waldesgrün;
- Liebesglaube(Die Geliebte spricht:)
- LiebesschauerVon seliger Wonne
- LiebeszeichenSo lieb ich dich, so liebst du mich,
- Lux in tenebrisZu tiefer Finsternis warst du mein Licht! -
- Nächtliche WanderungIch schreite einsam durch den Wald,
- RhapsodieFortuna, quem nimium
- SchuldbewusstDie schwarze Nacht ruht in den Straßen;
- Thränen im GlückDu weinst? und uns erblüht ein junges Leben!
- UnentrinnbarOft wenn am Fenster glüht die Lampe
- WalpurgisnachtZu Roß, mein Lieb, mein süßes Lieb,
- WeihnachtsepistelWeihnacht kommt heran, das Fest der Kleinen,
- Allein im DunkelHer durch Wände und geschloss’ne Türen
- Alles ist ewigIn den morgenfrischen Bäumen
- An einem leisen BachAn einem leisen Bach auf grünem Stein
- AngelikaVon der raschen Lebenswelle,
- Auf dem MorgengangeLaß uns verweilen, du Liebste mein,
- AuflösungIn weiter Öde schreit’ ich längst allein.
- Aus einer NachtUnd wieder müd', zerschlagen
- AusflugHeut’ saß ich wieder an meinem Klavier;
- Blühendes GlückAls wir für das Leben uns verbanden,
- Chidhr(Als Epilog.)
- Das Gesicht der Wahrheit„Wenn Menschen schweigen,
- Der EinsameEin schwarzer Ballen klatscht mit wildem Schlage
- Der ErbeIch hebe meine Geige
- Der freche PommeryIn meinem Stübchen unter Glas
- Der GekrönteVon eines kunstgeweihten Tempels Stufen
- Der RufSchon trat aus ferner, tannendunkler Pforte
- Die schlafenden TageKennst du die schlafenden Tage?
- Ein FreudentagJaja, ich hab’ mir ’ne Pfeife gekauft,
- Ein neues TrinkliedIch hatt' ein Tönnlein Freud' im Haus,
- Einem SommerSommer, eh’ du nun entwandelst
- Eines TagesDurch die silberflimmernden Gardinen,
- ErscheinungEine düst’re Wolke seh’ ich schwimmen
- Fernes LichtWinkt ein stilles Licht aus weiter Ferne
- Freundliche NäheGeliebter Menschen traute Nähe
- Friedhof in HannoverZwei Liebende, zu kurz vereint auf Erden,
- GenügenWie trüg' ich wohl ein Fernverlangen,
- Gesegnete WanderungIn fernes Licht hinein
- GlückUm einen Trunk bat mich zur Nacht mein Kind,
- Goethe und TassoSo wird sich wieder denn der Vorhang heben
- Großer Prologzum Stiftungsfest der ehrenwerten Gastwirte
- Heiliger MorgenVon den Tannen träufelt Märchenduft;
- Hymnus an die BäumeO meine Bäume!
- Jäher ZweifelWo sich Weidenlaub zum Dache bog
- JohannisnachtLeuchtkäfer schwammen in der schweren Nacht,
- KameradenManchmal aus aller Wirrnis und Plage
- KindheitKomm, liebes Weib, und laß die Arbeit ruhn;
- Leise StimmenDen Kopf auf deinem Schoß – o Blumenlager!
- Lütt JanJan Boje wünscht sich lange schon
- Mein FreundAls ich jüngst im Garten wandelte,
- Mihi est propositum...Deckt mir überreich den Tisch
- MüdeIch zog auf fernen Wanderungen
- Natur und LiebeFordre nicht, daß ich mit Worten sage
- NeujahrsgrußAns Tor des Türmers hab ich heut’
- Ruhe des HerzensWie heimlich glüht ein Bild
- SchillerIn einer großen Stadt, wo ich gewohnt,
- Schranken des GlücksDurch die Seelen der guten Menschen
- SklavenmoralMein Junge, du wirst zu treu und zu gut –
- SonnenblickAm grauen Tag, im Winterleid
- SorgeWillkommen, stiller Mond, im Schlafgemach!
- SpaziergangDer Sturmwind springt mit rasendem Schwung
- Stiller BesuchAn einem Tag, da Haus und Halde schwieg,
- TiefglücklichDas ist der Segen dieser trüben Stunden,
- Trügender StrahlFreundlicher Gefährte später Stunden,
- Um eine Hoffnung ärmerBetratst du je ein Haus
- UnsterblichUnlängst, als die Größte von den Kleinen,
- Vater HarlekinWarum ich tanz’ vor meinem Sohn und singe
- Vor dem ZuchthauseEin düst’rer Steinkoloß ragt in die Schatten
- WaldidyllVoll Haß und Unrast lief ich in den Wald:
- Was Ortrun sprachGib wie immer deine liebe Hand,
- WeihnachtsspaziergangTäglich fast aus meines Dorfes Frieden,
- WintermärchenAuf dem Baum vor meinem Fenster
- Winternachmittag an der ElbeDurch den Schnee, der Schlucht und Gräben füllt,