Friedrich Wilhelm Riemer
1774–1845
Friedrich Wilhelm Riemer (* 19. April 1774 in Glatz; † 19. Dezember 1845 in Weimar), Pseudonym Silvio Romano, war ein deutscher Philologe, Schriftsteller, Bibliothekar in Weimar, seit 1814 Goethes Sekretär und ab 1841 Geheimer Hofrat in Weimar.
Poems (23)
- AbschiedskarteDu gehst - und ach! der Lenz, der nun begonnen,
- Aug und HerzGöttin an Gestalt und Wesen,
- Bildnerin und BildVoll Unschuld, Ihrer und der Welt vergessen,
- Bononischer SteinKennst Du wohl jenen Stein, den wunderbaren,
- Das MittelSo darf mein Arm den Deinen nie berühren,
- Der AugenblickImmer seh' ich Sie, wie eigen,
- Der SchatzIch hab' ein stilles Kämmerlein
- Die KlippeWenn aus der tiefen Nacht der Wimpern Säume
- Die Zauber-ChiffreWas deuten diese magischen Gestalten,
- DreyklangUnselig der, dem nichts zu lieben, zu verehren,
- EntschlußUmsonst ermahnst Du, Andern nachzustreben,
- Gewalt der LiebeDu willst, ich weiß es, nichts von Liebe hören
- KaltsinnVon stiller Zärtlichkeit, die aufzublicken
- Lebendiger SpiegelWie magst Du Dich dem todten Spiegel zeigen,
- Neues LebenWie soll ich Dir, o Herrinn würdig danken,
- Nähe und FerneNicht in vergangne, nicht in künftge Ferne
- PreisLaß mich auf gewohnte Weise
- ReisewunschFühlst Du nun bald auf väterlichen Auen
- SchöpferinSo recht das innre Herz möcht' ich Ihr zeigen,
- SehnsuchtUnerreichbar wie die Sterne
- Stilles GlückWas, liebes Herz, begehrst du noch?
- TrösteinsamkeitEinsam zwar, doch nicht alleine
- ZauberDu aller Herzen, aller Augen Weide,