Friedrich Schiller
1759–1805
Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar), 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten.
Schiller gehört mit Wieland, Goethe und Herder zum Viergestirn der Weimarer Klassik.
Er war durch Geburt Württemberger, wurde später Staatsbürger von Sachsen-Weimar und erhielt 1792 zusätzlich die französische Staatsbürgerschaft verliehen, in Würdigung seines in Paris aufgeführten Dramas Die Räuber, das als Freiheitskampf gegen die Tyrannei verstanden wurde.
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Best-known poems
-
An die Freude
Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken, … -
Die Bürgschaft
Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Dämon, den Dolch im Gewande;
Ihn schlugen die Häscher in Bande. … -
Der Handschuh
Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz, … -
Der Kampf mit dem Drachen
Der Kampf mit dem Drachen.
Romanze.
Was rennt das Volk, was wälzt sich dort … -
Die Kindsmörderin
Horch – die Gloken weinen dumpf zusammen,
Und der Zeiger hat vollbracht den Lauf,
Nun, so sey’s denn! – Nun, in Gottes Namen! … -
Bürgerlied
Bürgerlied.
Windet zum Kranze die goldenen Aehren
Flechtet auch blaue Cyanen hinein, …
All poems (141)
1780s 1
1790s 2
1800s 108
- AktäonWart! Deine Frau soll dich betrügen,
- AmaliaSchön wie Engel voll Walhallas Wonne,
- An den FrühlingWillkommen schöner Jüngling!
- An die GesetzgeberSetzet immer voraus, daß der Mensch im Ganzen, das Rechte
- An die ParzenNicht ins Gewühl der rauschenden Redouten,
- An die SonnePreis dir, die du dorten heraufstrahlst, Tochter des Himmels!
- An einen MoralistenBetagter Renegat der lächelnden Dione!
- An EmmaWeit in nebelgrauer Ferne
- An MinnaTräum’ ich? Ist mein Auge trüber?
- Bacchus im TrillerTrille! Trille! blind und dumm,
- BaurenständchenMensch! Ich bitte guk heraus!
- Breite und TiefeEs glänzen viele in der Welt,
- BürgerliedWindet zum Kranze die goldenen Aehren
- ColumbusSteure muthiger Segler! Es mag der Witz dich verhöhnen,
- Das DistichonIm Hexameter steigt des Springquells silberne Säule,
- Das EhrwürdigeEhret ihr immer das Ganze, ich kann nur einzelne achten,
- Das Geheimnis der ReminiszenzAn Laura
- Das Glück und die WeisheitEntzweit mit einem Favoriten,
- Das Kind in der WiegeGlücklicher Säugling! Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege,
- Das Mädchen aus der FremdeIn einem Tal bei armen Hirten
- Das MuttermalMann.
- Das Unwandelbare»Unaufhaltsam enteilet die Zeit.« – Sie sucht das Beständge.
- Der AufpasserStrenge wie mein Gewissen bemerkst du, wo ich gefehlet;
- Der beste Staat»Woran erkenn ich den besten Staat?« Woran du die beste
- Der einfältige BauerMatthes.
- Der epische HexameterSchwindelnd trägt er dich fort auf rastlos strömenden Wogen,
- Der hypochondrische PlutoDer grobe Schulz im Tartarus,
- Der Kampf mit dem DrachenRomanze.
- Der Metaphysiker»Wie tief liegt unter mir die Welt,
- Der NaturkreisAlles, du ruhige, schließt sich in deinem Reiche, so kehret
- Der SämannSieh! voll Hofnung vertraust du der Erde den goldenen Saamen,
- Der SpaziergangSey mir gegrüßt mein Berg mit dem röthlich strahlenden Gipfel,
- Der spielende KnabeSpiele, Kind, in der Mutter Schooß! Auf der heiligen Insel
- Der TanzSieh, wie sie durcheinander in kühnen Schlangen sich winden,
- Der Triumph der LiebeEine Hymne
- Der WirtembergerDer Name Wirtenberg
- Des Mädchens KlageDer Eichwald brauset,
- Deutschland und seine FürstenGroße Monarchen erzeugtest du, und bist ihrer würdig,
- Die achtzeilige StanzeStanze, dich schuf die Liebe, die zärtlich schmachtende, Dreymal
- Die BegegnungNoch seh ich sie, umringt von ihren Frauen,
- Die beste StaatsverfassungDiese nur kann ich dafür erkennen, die jedem erleichtert,
- Die BlumenKinder der verjüngten Sonne,
- Die Entzückung an LauraLaura, über diese Welt zu flüchten
- Die ErwartungHör' ich das Pförtchen nicht gehen?
- Die FreundschaftFreund! genügsam ist der Wesenlenker –
- Die GeschlechterSieh in dem zarten Kind zwey liebliche Blumen vereinigt,
- Die Gröse der WeltDie der schaffende Geist einst aus dem Chaos schlug,
- Die Herrlichkeit der SchöpfungVorüber war der Sturm, der Donner Rollen
- Die IdealeSo willst du treulos von mir scheiden
- Die Journalisten und MinosMir kam vor wenig Tagen
- Die KindsmörderinHorch – die Gloken weinen dumpf zusammen,
- Die Macht des GesangesEin Regenstrom aus Felsenrissen,
- Die MeßiadeReligion beschenkte diß Gedicht,
- Die Ritterdes Spitals zu Jerusalem.
- Die schlimmen MonarchenEuren Preiß erklimme meine Leyer –
- Die seeligen Augenblike an LauraLaura, über diese Welt zu flüchten
- Die Theilung der ErdeNehmt hin die Welt! rief Zeus von seinen Höhen
- Die WinternachtAde! Die liebe Herrgottssonne gehet,
- Die zwei TugendwegeZwei sind der Pfade, auf welchen der Mensch zur Tugend emporstrebt.
- Ein Vater an seinen SohnWie die Himmelslüfte mit den Rosen
- Ein Wort an die ProselytenmacherNur Etwas Erde außerhalb der Erde,
- Eine LeichenfantasieMit erstorbnem Scheinen
- Einer jungen Freundin ins StammbuchEin blühend Kind, von Grazien und Scherzen
- Elegie auf den Tod eines Jünglings.Banges Stöhnen, wie vor’m nahen Sturme,
- Falscher StudiertriebO wie viel neue Feinde der Wahrheit! Mir blutet die Seele,
- FantasieMeine Laura! Nenne mir den Wirbel
- Freigeisterei der Leidenschaft.Nein – länger länger werd ich diesen Kampf nicht kämpfen,
- GesprächHört, Nachbar, muß euch närrisch fragen,
- GrabschriftHier liegt ein Mann, er starb zu früh
- Graf Eberhard der Greiner von WirtembergIhr – ihr dort aussen in der Welt
- Gruppe aus dem TartarusHorch – wie Murmeln des empörten Meeres,
- Hymne an den UnendlichenZwischen Himmel und Erd, hoch in der Lüfte Meer,
- In einer BatailleSchwer und dumpfig
- Jetzige GenerationWar es stets so wie jetzt? Ich kann das Geschlecht nicht begreifen,
- JugendEiner Charis erfreuet sich jeder im Leben, doch flüchtig,
- Kastraten und MännerIch bin ein Mann! – wer ist es mehr?
- Klage der CeresIst der holde Lenz erschienen?
- Laura am KlavierWenn dein Finger durch die Saiten meistert –
- Majestas populiMajestät der Menschennatur! dich soll ich beym Haufen
- MännerwürdeIch bin ein Mann! Wer ist es mehr?
- Meine BlumenSchöne Frühlingskinder lächelt,
- Melancholie an LauraLaura – Sonnenaufgangsglut
- Monument Moors des RäubersMonument
- MorgenfantasieFrisch athmet des Morgens lebendiger Hauch,
- OdysseusAlle Gewässer durchkreuzt’ Odysseus, die Heimat zu finden,
- Pegasus im JocheAuf einen Pferdemarkt – vielleicht zu Haymarket,
- Pegasus in der DienstbarkeitAuf einen Pferdemarkt – vielleicht zu Haymarket,
- Phantasie an LauraMeine Laura! Nenne mir den Wirbel,
- Poesie des LebensAn * * *
- Politische LehreAlles sey recht, was du thust, doch dabey laß es bewenden
- Pompeji und HerculanumWelches Wunder begibt sich? Wir flehten um trinkbare Quellen,
- Pompeji und HerkulanumWelches Wunder begiebt sich? Wir flehten um trinkbare Quellen
- Prolog zu Wallensteins LagerProlog
- Quelle der VerjüngungGlaubt mir, es ist kein Mährchen, die Quelle der Jugend, sie rinnet
- QuirlEuch wundert, daß Quirls Wochenblatt
- ResignationAuch ich war in Arkadien geboren,
- RoußeauMonument von unsrer Zeiten Schande!
- SemeleHinweg den geflügelten Wagen
- SpinozaHier ligt ein Eichbaum umgerissen,
- Spruch des ConfuciusDreyfach ist der Schritt der Zeit.
- Stanzenan den Leser.
- VergleichungFrau Ramlerin befiehlt ich soll sie wem vergleichen,
- Vorwurf an LauraMädchen, halt – wohin mit mir du Lose?
- Würde der FrauenEhret die Frauen! sie flechten und weben
- Würde des MenschenNichts mehr davon, ich bitt euch. Zu essen gebt ihm, zu wohnen,
- WürdenWie die Säule des Lichts auf des Baches Welle sich spiegelt,
- Zevs zu HerkulesNicht aus meinem Nektar hast du dir Gottheit getrunken.
- Zuversicht der UnsterblichkeitZum neuen Leben ist der Todte hier erstanden,
In English 2
In French 27
- À EmmaDans le lointain gris et brumeux gît mon bonheur passé ; il n’y a plus qu’une belle étoi…
- À GoetheÀ GŒTHE
- À la JoieJoie, divine étincelle, fille aimable de l’Élysée, nous entrons, enivrés de tes feux, cé…
- À un jeune ami qui était sur le point de se consacrer à la philosophieLE JEUNE Grec avait à soutenir de rudes épreuves avant que le temple d’Éleusis reçût l’i…
- À un moralistePourquoi t’irrites-tu contre notre jeunesse, notre vie joyeuse, et nous viens-tu prêcher…
- CarthageEnfant dégénéré d’une mère humaine, meilleure que toi, à
- Chanson à boire le punchQuatre éléments, intimement unis, forment la vie, composent le monde.
- Chant des BrigandsVoler, tuer, se battre, forniquer,
- Colombœuvre littéraire
- Dans l’Album d’un amiÀ M. DE MÉCHELN, DE BÂLE
- Guillaume TellQuand des forces brutales se divisent pour se combattre et qu’une aveugle fureur attise …
- Jupiter à HerculeCe n’est pas dans mon nectar que tu as bu ta divinité ; c’est ta
- La CautionDamon, un poignard sous sa robe, s’est glissé près du tyran Denys ; les satellites le je…
- La Chanson de la cloche« Le moule d’argile s’est affermi dans la terre qui l’environne : aujourd’hui, la cloche…
- La Foi allemandePOUR le sceptre de la Germanie luttait avec Louis de Bavière Frédéric de la race de Habs…
- Laure au clavecinQuand tes doigts, Laure, parcourent magistralement les touches, je demeure tantôt comme …
- Le GantDevant son parc aux lions
- Les Antiques à ParisQue Franc conduise, par la force des armes, aux rives de la Seine les chefs-d’œuvre que …
- Les ArtistesÔ homme ! que tu es beau, ta palme de victoire à la main, debout sur la pente du siècle,…
- Les Guides de la vieIl est deux génies qui te guident dans le chemin de la vie ; heureux si, réunis, ils se …
- L’Anneau de PolycrateDebout sur la terrasse de son palais,
- L’IliadeDéchirez, tant qu’il vous plaira, la couronne d’Homère, et comptez les pères de cette œu…
- L’Image voilée de SaïsUn jeune homme, que la soif ardente de savoir
- L’Œuvre d’art antique au voyageur du NordTu as passé les fleuves et vogué à travers les mers, le sentier suspendu sur l’abîme t’a…
- Ode à la joiehymne
- Pégase mis au jougDans un marché de chevaux (à Hay-Market, je crois), certain poëte affamé mit en vente Pé…
- Pompéi et HerculanumPOMPÉIES ET HERCULANUM