Johann Gottfried Herder
1744–1803
Johann Gottfried von Herder, geadelt 1802, (* 25. August 1744 in Mohrungen, Preußen; † 18. Dezember 1803 in Weimar, Sachsen-Weimar) war ein deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe sowie Geschichts- und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik. Er war einer der einflussreichsten Schriftsteller und Denker deutscher Sprache im Zeitalter der Aufklärung und zählt mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller zum klassischen Viergestirn von Weimar.
Poems (61)
1780s 33
- Die Nymphe des QuellsSchöpfe schweigend. „Warum?“ So schöpfe nicht. „Und warum nicht?“
- An den SchlafGott des Schlafes, Freund der Ruh,
- An die FreundschaftNach dem Spanischen.
- Bilder und TräumeFliegt, ihr meiner Jugend Träume,
- Das FlüchtigsteTadle nicht der Nachtigallen
- Das GlückNicht knie ich vor der blinden Göttinn Wagen,
- Das Kind der SorgeEinst saß am murmelnden Strome
- Das SaitenspielWas singt in euch, ihr Saiten?
- Der Gewinn des LebensNach dem Englischen.
- Der HimmelDünste steigen auf und werden
- Der Mensch und sein Schatte„Sage, was hab’ ich mit dir?
- Der MondUnd grämt dich, Edler, noch ein Wort
- Der Nachhall der FreundschaftHoher Freundschaft Sympathieen singen
- Der NachruhmMich reizet nicht des Ruhmes Schall,
- Der NeidNeide nicht, o junges Mädchen,
- Der RegenbogenSchönes Kind der Sonne,
- Der SäuglingWer ist der kleine Sklave, der in Banden
- Der verschiedene GesangEinst schlug mit wundersüßem Schall
- Die DämmerungDer Aether und die Liebe war
- Die FeldheimenMenschen waren einst, so lehret Plato,
- Die KunstAus der Schaar der Götterfreuden,
- Die LercheGegrüßet seyst du, du Himmelsschwinge,
- Die Mechanik des HerzensIhr Weise mit der Wissenschaft
- Die NaturHast du, hast du nicht gesehn,
- Die PerleNimm, o Freundinn, dieser Perlen,
- Die Raupe und der SchmetterlingFreund, der Unterschied der Erdendinge
- Die Schwestern des SchicksalsNenne nicht das Schicksal grausam;
- Die WassernympheFlattre, flattr’ um deine Quelle,
- Flora und die Blumen„Kinderchen des holden süssen Frühlings,
- Liebe und Freude„Hüte Dich, so sprach die Weisheit
- Liebe und GegenliebeAls einst die Mutter der Anmuth
- Lied des LebensFlüchtiger als Wind und Welle
- Lilie und RoseLilie der Unschuld, und der Liebe Rose,
1790s 27
- Amorauf einem Wagen von Schmetterlingen gezogen.
- ApolloAch! daß Apollo der Schäfer nicht mehr am lieblichen Peneus
- Das Gesetz der Welten im MenschenSchönes Sternengefild, ihr weiten unendlichen Auen,
- Das innere OlympiaSind die Gäste versammlet: so läßt die Harfe sich hören.
- Das OrakelAls Alexander einst zu Ammons Sitze gelangt war,
- Das Ross aus dem BergeDas Roß aus dem Berge.
- Der HerzenswechselDu giebst mir also nicht dein Herz?
- Der Schmetterlingauf einem Grabmahl.
- Der Schmetterling und die RoseSiehe den Schmetterling hier. Er küßt die blühende Rose;
- Die FarbengebungEin Gemählde der Angelika Kaufmann.
- Die FlöteNimm der Heerde den Hirten mit seiner lockenden Flöte,
- Die GegenwartEin Persisches Lied.
- Die Harmonie der WeltSiehet das Auge? Höret das Ohr? Dein innerer Sinn sieht,
- Die Luft»Trüber Schleier der Luft, der uns den goldenen Tag raubt,
- Ein Kind setzt den Schmetterling auf den AltarWarum setzest du, Kind, den Schmetterling auf den Altar?
- England und DeutschlandStolzes Brittannien, du! du raubst von Osten und Westen
- Lied eines GefangenenEine Spanische Romanze.
- MaderaUnd zum Schlusse dieses Festes
- Nacht und TagGoldenes, süßes Licht der allerfreuenden Sonne,
- ParthenopeEin Seegemählde bei Neapel.
- PsycheDie Entfernte.
- Venusdie dem Amor die Flügel nimmt.
- An AurorenO zögre noch, holdseligste der Schönen,
- Das Paradies in der Wüste„Mein Freund Antonius, der Vater mir
- Der Wechsel der DingeEin Echo. Nach dem Spanischen.
- Die verschiedene Weise der MoralAuf offnem Markte mit Gebieterton
- Macht der LiebeNach dem Spanischen.