Emil Rittershaus
1834–1897
Friedrich Emil Rittershaus, Rufname: Emil (* 3. April 1834 in Barmen (heute zu Wuppertal); † 8. März 1897 ebenda) war Kaufmann und ein deutscher Dichter. Er verfasste zahlreiche Erzählungen, Gedichte und Romane. Bis heute bekannt ist er vor allem als Verfasser des Westfalenliedes. In den Barmer Anlagen, einem alten Park in Wuppertal-Barmen, steht ein lebensgroßes Rittershaus-Denkmal. Ein weiteres Denkmal steht in Menden an der Stadtgrenze zu Iserlohn an der Stelle, wo Rittershaus zu dem Text des Westfalenliedes inspiriert worden sein soll. Des Weiteren sind in etlichen Orten Straßen und Plätze nach ihm benannt.
Best-known poems
-
Haß und Liebe
Die Liebe gleicht dem Winde,
Der mit der Rose kost;
Es gleicht der Haß dem Sturme, …
All poems (48)
1880s 48
- Achtung und LiebeWollte einsam und verlassen
- An HedwigIch möcht' mit Dir im ew'gen Bunde
- Auch ein Lied der LiebeI.
- Auf dem RheinIch fahr' hinunter
- Auf der ReiseI.
- Deine süßen, rothen LippenHoldes, braunes Mädel, sprich:
- DeingedenkenDein gedenkend bin ich froh.
- Der hat noch alles, dem die Lieb' geblieben!In weichen Mutterarmen liegt das Kind;
- Der Kranken Liebsten!Wenn in dem Wald die Vögel singen,
- Der LiebstenSeit ich empfand der Liebe Segen,
- Die HerzenSo leise weht ein Lüftchen kaum,
- Die LiebeDie Lieb' ist ewig wie das Sonnenlicht,
- Die Sonne meines LebensDu bist die Sonne meines Lebens
- Dieselbe Gluth, die früh mich weihteZu eines Sängers heil'gem Amt,
- Ein MenschenherzEin Menschenherz ist wie die Blume,
- Es war am schwülen SommertagDie Fenster waren dicht verhangen
- Es wiegt sich Blüth' an BlütheIm Herzen mein,
- Ewig bei DirWenn ich den Blick zum Himmel richte,
- Frage nichtFrag' nicht, warum ich still betrübt
- FrauengrößeWillst du das Weib in ganzer Größe sehn,
- Für Dich!Dich lieb' ich heiß, wie ich auf Erden
- GebetNicht fleh' ich um den Segen ew'gen Glückes,
- Glaube, Liebe, HoffnungIch glaub' an Dich! Ob tausend riefen:
- Haß und LiebeDie Liebe gleicht dem Winde,
- Herz und GeistI.
- Ich saß wohl sonst im ZecherkreiseUnd sang so manche lust'ge Weise;
- Ich sprach zur SonneIch sprach zur Sonne: "Sprich, was ist die Liebe?"
- Im Frühling"Nun grünt's und blüht's an allen Enden;
- Im HerbsteO selig stille Abendstund',
- Im MaiIm schönen Mai, im schönen Mai
- Knospe und BlütheBin ich, Liebste, Dir zur Seite,
- Laß mich in Deinen dunklen Augen lesen!Das hohe Evangelium der Liebe!
- LiebespeinMein Herz an Deinem Herzen hängt,
- Nach der NachtEs rauscht der Wald in leisem Psalme,
- Nach trüber ZeitI.
- O komm, mein Lieb!Der Abend naht mit süßer Labe,
- Sei mein!Ich weiß, ich bin der Einz'ge nicht,
- Sie schläftDer Nachtwind rauscht im Blüthenbaume
- Siehst im Lenz Du Rosen blühenSiehst im Lenz Du Rosen blühen, frage nicht, wie viele blühn!
- TrennungDu bist mir fern und doch nicht ferne;
- TreueWenn Liebe dir den Busen schwellt,
- Trübe AhnungEr hat mich noch wie sonst umfangen;
- VollkommenheitVollkomm'nes darf es nicht auf Erden geben!
- Wahre LiebeEines Weibes wahre Liebe, Lieb', die nur beglücken kann,
- Warum nicht ich?Nur hie und da noch Lampenschein
- Wenn zwei von Herzen lieb sich habenWie jagt das Herz nach tausend Dingen,
- WiedersehenEs kann mein Lied Dir nimmer sagen,
- Zwei BlumenI.