Martin Greif
1839–1911
Martin Greif (eigentlich Friedrich Hermann Frey; * 18. Juni 1839 in Speyer; † 1. April 1911 in Kufstein) war ein deutscher Dichter.
Poems (36)
1900s 36
- AbendgesichteGeh' ich abends still im Tale,
- Am BrunnenUnter einem grünen Baum
- Am OleanderbaumEs blüht vor einem stillen Haus
- AprilSonnengrüße, Wolkenschauer
- Auf erinnerungsvollem WegeSinnend folg' ich alten Spuren,
- Aufblühen der ErinnerungBlumen gibt es mannigfalt,
- Das treue PaarZwei Liebste waren so traurig
- Die verschneite BankDa steht die Bank, rings eingeschneit,
- Erstes GrünKaum entkeimt das erste Grün
- Ewige LiebeHörst du, wie in meinen Liedern,
- FrühlingsrätselO Herz, was ist mit dir geschehn?
- FrühlingswunschO Sonnenstrahl in blauer Luft,
- Ihr GrabEs blüht ein Grab in treuer Hut,
- Ihr HändedruckWie sag' ich, daß ins Herz mir dringt
- Im LenzeIm Lenz ist mir Leid geschehn -
- Im WaldeSo einsam ist es um mich her,
- Im WaldgehegeIm grünen Waldgehege
- JugendliebeDenkst du an den Sommertag,
- JuninächteJuninächte, sternenlose,
- Liebe als QuellQuell, der nicht trocknet,
- Liebesnacht"O weile, süßer Geliebter,
- LiebessorgenDu herzliebes Vögelein,
- MaiWieder blüht der duft'ge Flieder
- MaienglückWieder streust du deine Düfte,
- MorgengangIch geh' auf stillen Wegen
- Neues HoffenFrühling weckt verzagtes Hoffen,
- Ort der LiebeIch stund auf hohem Berge
- SchattenlebenStill ist's, wo die Gräber sind
- Schlummerlose NächteLegt mir unters Haupt Melissen,
- Schnee-LenoreEs klingeln und schweben
- Seufzer der SehnsuchtGrößer kein Herzeleid,
- Ständchen"Wirf den Rossen Futter vor!
- Stätte der ErinnerungIch sah an einem stillen Ort
- TannentriebeJetzt, o Herz, jetzt oder nimmer
- Weiße RosenWeiße Rosen, weiße Rosen,
- Zeichen der LiebeIch weiß mir eine Linde