Ludwig August Frankl
1810–1894
Ludwig August Ritter von Frankl-Hochwart (* 3. Februar 1810 in Chrast in Böhmen; † 12. März 1894 in Wien) war Arzt, Journalist, Schriftsteller und Ehrenbürger von Wien.
Poems (42)
1880s 42
- Am TraunseeAn Paula
- An EineDu blickst so traurig, holdes Kind,
- An eine KoketteDu willst ein Lied? Du thöricht Kind!
- BegegnenEs zieht den hellen Strom hinüber,
- BeichteDu Gott! mein Herr! dir sei es angekündigt,
- BündnißIch warnte dich, und willst du doch es wagen?
- DämonEs hält mich fest, ich kann ihr nicht entrinnen,
- Das wäre LebenMit dir zu sein
- Der Kuss aufs AugeWenn oft bei abendspäter Gluth
- Der Odaliske GebetDu ließest, Herr! mich schön und blühend werden,
- Der steinerne GastAn deine Brust gesunken
- Der WüstenwandererDas Kameel zieht langsam durch die Wüste
- Die EinsameIch bin allein, und trüb und trüber
- Dreizehn Lieder1.
- ElegieSo plötzlich todt! Vor Tagen glühte
- EntsageNoch immer, wenn ich lag in Rosenfesseln,
- ErinnerungIm Schutt versunk'ner Tage
- Erzähle mirGeflüchtet aus des Tages Lärmen,
- FliehIch saß bei dir und las dir Lieder,
- Ich liebe dichDu stand'st mit mir hoch oben,
- LebensscheideIch zog in seelentiefem Leid,
- Letzte LiebeSei nicht wie jener Prinz, dem Gold gegeben ward,
- Liebes WandernO welch ein liebes Wandern
- LiebesliederStürmische Worte sprach ich zu dir
- MagneteDu saßest still und lieblich vorgebogen,
- MahnungDieser Stunden Seligkeit
- PhosphorescenzZur Barke still hinausgelehnt,
- PlanetIch hing an dir mit Wonne,
- PortraitLächelnd kam sie hergegangen,
- Rede nichtWenn ich mich in Träumen wiege,
- SchneeIn des Nordens rauhen Fernen
- SelbstsegnungEin schönes Kind mit rothen Wangen,
- Späte BotschaftMeine Seele lauscht
- SüdenfahrtSchöne Südenfahrt gewärtig,
- SühneEinst bist du fest an mir gehangen,
- Überall und nirgendEs war so mild, ein süßes Wehen
- UnausgesprochenDu kannst mir Alles sagen,
- Unendlich und begränztIn die Nacht hinauf,
- VerblühtAls die Knospen sprangen,
- VerschwenderinDu bist an Geist und süßen Reizen hold,
- VerstimmungWie ist mein Frohsinn plötzlich fort
- Witwe der FreudeWas willst du, Weib, mit deinen bleichen Mienen,