An Minna

by Friedrich Schiller

Träum’ ich? Ist mein Auge trüber?      Nebelt’s mir ums Angesicht? Meine Minna geht vorüber?      Meine Minna kennt mich nicht?

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Die am Arme seichter Laffen

     Blähend mit dem Fächer ficht, Nimmer satt sich zu begaffen? –      Meine Minna ist es nicht. Von dem Sonnenhute niken

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     Stolze Federn, mein Geschenk,

Schlaifen, die den Busen schmüken,      Rufen: Minna, sei gedenk!

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