Der Tanz

by Friedrich Schiller

Sieh, wie sie durcheinander in kühnen Schlangen sich winden,       Wie mit geflügeltem Schritt schweben auf schlüpfrigem Plan. Seh’ ich flüchtige Schatten von ihren Leibern geschieden?       Ist es Elysiums Hain, der den Erstaunten umfängt?

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Wie, vom Zephyr gewiegt, der leichte Rauch durch die Luft schwimmt,

      Wie sich leise der Kahn schaukelt auf silberner Flut, Hüpft der gelehrige Fuß auf des Takts melodischen Wellen,       Säuselndes Saitengetön hebt den ätherischen Leib.

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