Die seeligen Augenblike an Laura

by Friedrich Schiller

Laura, über diese Welt zu flüchten Wähn ich – mich in Himmelmaienglanz zu lichten      Wenn dein Blik in meine Blike flimmt, Aetherlüfte träum’ ich einzusaugen,

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Wenn mein Bild in deiner sanften Augen

     Himmelblauem Spiegel schwimmt; – Leyerklang aus Paradises Fernen, Harfenschwung aus angenehmern Sternen      Ras’ ich in mein trunken Ohr zu ziehn,

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Meine Muse fühlt die Schäferstunde,

Wenn von deinem wollustheißem Munde      Silbertöne ungern fliehn; –

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