Elegie auf den Tod eines Jünglings.
Banges Stöhnen, wie vor’m nahen Sturme, Hallet her vom öden Trauerhauß, Todentöne fallen von des Münsters Thurme, Einen Jüngling trägt man hier heraus:
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Einen Jüngling – noch nicht reif zum Sarge,
In des Lebens Mai gepflükt, Pochend mit der Jugend Nervenmarke Mit der Flamme, die im Auge zükt; Einen Sohn, die Wonne seiner Mutter,
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(O das lehrt ihr jammernd Ach)
Meinen Busenfreund, Ach! meinen Bruder – Auf! was Mensch heißt, folge nach!