Johann Garbriel Seidl
1804–1875
Johann Gabriel Seidl (* 21. Juni 1804 in Wien; † 18. Juli 1875 ebenda) war ein österreichischer Archäologe, Lyriker, Erzähler und Dramatiker. Er war der Textdichter der österreichischen Kaiserhymne „Gott erhalte, Gott beschütze unsern Kaiser, unser Land!“. Einige Werke veröffentlichte er unter dem Pseudonym Emil Ledie.
Poems (18)
- An die ScheidendeHab' oft mit dir gesprochen,
- Bild aus alter ZeitDer Abend sinkt hernieder,
- Das liebe FensterDu liebes, wohlbekanntes Fenster,
- Das Ländchen der LiebeWo ist das schöne Blütenland
- Der ErsatzDas Mägdlein ging zum Brunnen, der Grundherr stand am Zaun,
- Die beiden GräberZwei feindliche Geschlechter wohnen
- Die PerleEin Jüngling sitzt beim Abendschein
- Die Veilchen-LeicheWir saßen in der Laube
- Drei L!Mein Wahlspruch
- Einer jungen DichterinWirf die Feder aus den Händen
- Liebchens FerneWohl weilst du in der Ferne,
- LiebesromanSo seh'n wir uns nach Jahren wieder,
- Mein FrühlingsliedIm Mai 1823
- SchattengrußIch wall' im klaren Sonnenscheine:
- Traum und LiebeWer so bei Nacht des Schlummers harrend liegt,
- Verschiedener EindruckDa klagt es durch die Nacht herüber,
- Vor einem Standbilde der VenusSeht ihr in üppig Laub gehüllt
- WiegenliedWie sich der Aeuglein