Felix Grafe
1888–1942
Felix Grafe (* 9. Juli 1888 in Humpolec, Böhmen; † 18. Dezember 1942 in Wien; eigentlich Felix Löwy) war ein österreichischer Lyriker und Übersetzer.
Poems (41)
A 4
D 7
- Da trank ich - wie drängte den Lippen sich's zuden lieblichsten Rausch und es ließ mir nicht Ruh,
- Das ist der Weg, den man nur einmal geht.Feldblumen wachsen meinem Schritt entlang.
- Das LiedOh Abend, wo im halberloschenen Brand
- Das war ein seltsam Lebendarin mein Schritt mich führt.
- Der Liebende schreibtHeilig geheimes Gesicht!
- Die Liebende sprichtO bunte Lippen zärtlicher als Flöten,
- Die Wiese liegt golden geschmücktdie Schwalben, die Lerchen sind wach.
E 4
I 4
M 1
N 6
- Nacht im GartenSchön ist es wohl,
- NaenieWie der Jahre bekränzte Fülle das Auge mir blendet!
- Nein, ich vergaß nicht den Tag, ich vergaß nicht die atmende Stunderollten auch Jahre dahin, ewig noch blutet das Herz.
- Nun ist es Zeit - tritt ein - sieh, es ist Zeit -oh, werde wach und reich mir deine Hände,
- Nun will der Herbst mit welken Blätternmir meine blasse Stirne kränzen,
- Nun, Herz, sei stark, und lern vorübergehn -es ist dir nicht bestimmt, in diesem Kreise
P 3
R 1
S 4
- Sie grüßte ihn, indem sie leise nickteund trat mit ihrem Krug zum Brunnenrand.
- So gehst du abends durch das Torwenn schon vor Nacht die Sonne sinkt,
- So kam es, sieh: daß sich kein Weg mehr weistdaß ich nun um verlorne Gärten klage -
- Spaziergang auf der BerninaErkennen wir, von Zweifel frei und Reue: