Das ist der Weg, den man nur einmal geht.
Feldblumen wachsen meinem Schritt entlang.
Schon bin ich da - ganz nah am Waldrand steht
die Bank.
Kornblumen wand ich mir zu einem Kranz.
Zum Tanz für eine Mädelstirne stehn
Kornblumen gut, mein Lieb. Wir alle drehn
uns ja im Tanz.
Das ist der Wald - mir haucht sein kühler Mund
wie Kinderatem über Stirn und Wangen.
Was weinst du, sag? noch sind die Blätter bunt,
nur schüchtern ist der Herbst dahingegangen.
Was weinst du, sag? ich bin nicht traurig, nein
vielleicht, daß es mir leid ist um die Zeit,
die andere Jugend nennen - Glücklich sein!
ein leeres Wort in dieser Einsamkeit.
Gib mir die Hand. So. Weine nicht. Es steht
ein schönrer Wald - Feldblumen blühen dort
die woll'n wir pflücken, Schwester - komm, komm fort,
das ist der Weg, den man nur einmal geht.