Das Kind der Sorge
Das Kind der Sorge. Einst saß am murmelnden Strome Die Sorge nieder und sann: Da bildet’ im Traum der Gedanken Ihr Finger ein leimernes Bild.
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„Was hast du, sinnende Göttinn?“
Spricht Zevs, der eben ihr naht. „Ein Bild von Thone gebildet, Beleb’s, ich bitte dich Gott.“ „Wohlan! ich will es! – Es lebet!
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Doch mein sei dieses Geschöpf!“ –
Dagegen redet die Sorge: „Nein, laß es, laß es mir, Herr.