Lied des Lebens
Lied des Lebens. Flüchtiger als Wind und Welle Flieht die Zeit; was hält sie auf? Sie genießen auf der Stelle, Sie ergreifen schnell im Lauf;
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Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben,
Hält die Flucht der Tage ein. Schneller Gang ist unser Leben, Laßt uns Rosen auf ihn streun. Rosen; denn die Tage sinken
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In des Winters Nebelmeer.
Rosen; denn sie blühn und blinken Links und rechts noch um uns her. Rosen stehn auf jedem Zweige Jeder schönen Jugendthat.
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Wohl ihm, der bis auf die Neige
Rein gelebt sein Leben hat.