Das Glück

by Johann Gottfried Herder

    Das Glück.      Nicht knie ich vor der blinden Göttinn Wagen, Die Kronen-streuend dort mit schwarzen Rossen fährt; Auch Jene, die ein Rad und leichte Flügel tragen, Ist des zutrauenden Gebets nicht werth.

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     Mein Glück sei Sie, die mit der Weisheit thronet,

Das Ruder thätiger Vernunft in ihrer Hand; Sie, die dem stillen Fleiß, der mit sich selber wohnet, Die Trefflichsten der Gaben zuerkannt.

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