Die Raupe und der Schmetterling
Die Raupe und der Schmetterling. Freund, der Unterschied der Erdendinge Scheinet groß und ist so oft geringe; Alter und Gestalt und Raum und Zeit Sind ein Traumbild nur der Wirklichkeit.
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Träg’ und matt, auf abgezehrten Sträuchen
Sah ein Schmetterling die Raupe schleichen; Und erhob sich fröhlich, Argwohnfrei Daß er Raupe selbst gewesen sei. Traurig schlich die Alternde zum Grabe:
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„Ach daß ich umsonst gelebet habe!
Sterbe Kinderlos und wie gering! Und da fliegt der schöne Schmetterling.“