Julius Sturm
1816–1896
Julius Carl Reinhold Sturm (auch Julius Karl Reinhold Sturm; * 21. Juli 1816 in Köstritz; † 2. Mai 1896 in Leipzig) war (auch unter dem Pseudonym Julius Stern) einer der bedeutendsten Dichter der Spätromantik. Außerdem war er von 1856 bis 1885 Pfarrer von Köstritz. Er verfasste zahlreiche Gedichte und Prosa-Werke, die er in etwa 30 Büchern veröffentlichte.
Poems (29)
- Am AbendDer Blüthenbaum durchhaucht mit Duft
- An A.Mit der Morgenröthe glühen,
- Auf dem InselsbergeZu meinen Füßen liegt das Land
- BitteLaß nicht dein Auge auf mir ruhn,
- Der Liebsten GrußEin goldnes Ringlein gabst du mir,
- Die Liebe als RecensentinDer Kuckuck hat ein einzig Lied
- Die ungehorsamen DienerZum Auge sprach ich,
- Die VerlasseneWas hab' ich armes Kind gethan,
- EntscheidungIch kann's nicht länger tragen
- Im FrühlingeWer mag in diesen schönen Tagen
- Im GartenTritt mein Liebchen in den Garten,
- Leb' wohl!Leb' wohl! es löscht das dunkle Wort
- Letzter WunschNur einmal möcht' ich dir noch sagen,
- Lieb' im Glück und Lieb' im LeidLieb' im Glück, du bist die Rose,
- LiebeDie Liebe ist der stolzeste der Triebe,
- LiedUnd ob der holde Tag vergangen
- LiedWenn dein Auge freundlich
- LiedDie Quelle blinkt so klar und rein
- LiedDu grollest und schmollest,
- MetamorphoseDie Vöglein singen so lustig,
- Mit einem Bunde geschnittner FedernIhr Federn, die ich schnitt
- O Liebe, deine GedankenSind höher als Himmelshöh'!
- RuheVon des Mooses weichem Pfühle
- Sie liebt dich nicht"Sie liebt dich nicht, - so sprachen sie zu mir -
- Sie sprachSie sprach zu mir mein Liebchen klagend:
- Vergebliche MüheStill wollt' ich meine Schmerzen tragen,
- Willkommne RuheDas Meer ist still, die Stürme schlafen,
- Zu Rückerts LiebesfrühlingHeimlich will ich in dein Lied versenken