Der Blüthenbaum durchhaucht mit Duft Die linde, weiche Abendluft, Der ich die Brust erschlossen; Mein Herz wie eine Knospe liegt In Blüthenträume eingewiegt, Von Blüthenduft umflossen.
Da blickt der Mond in's stille Thal Und kaum hat sich sein milder Strahl In meine Brust ergossen, Als auch mein Herz, vom Traum erwacht, In heiligstiller Mondscheinnacht Als Blüthe sich erschlossen. (S. 65)