Georg Heym
Georg Heym
Georg Heym (* 30. Oktober 1887 in Hirschberg, Schlesien; † 16. Januar 1912 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. Er gilt als einer der wichtigsten Lyriker des frühen literarischen Expressionismus.
Poems (82)
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Absolution
Bin der Liebsten nachgeschlichen / Durch die dunkle Kirchenpforte. … -
Ach, du bist wunderschlank ...
An Emma R. / Ach, du bist wunderschlank und schön, … -
Alles ist eitel
Ach, ich kann dich nicht verwinden. / Ach, nicht kann der Dichtergriffel … -
Am Springbrunn
Heute wollt das Elschen kommen / Meine liebe, zarte Else, … -
An meine kleine Freundin
Wer hätte das gedacht! / Das kam wohl über Nacht. … -
April
[41] APRIL / Das erste Grün der Saat, von Regen feucht, … -
Auf eine Verlobung
Du bist so bleich geworden / Seit ich dich nicht mehr sah. … -
Berlin I
[5] BERLIN I / Beteerte Fässer rollten von den Schwellen … -
Berlin II
[6] BERLIN II / Der hohe Straßenrand, auf dem wir lagen, … -
Berlin III
[9] BERLIN III / Schornsteine stehn in großem Zwischenraum … -
Bezwing ich dich? ...
Bezwing ich dich? Dein Sturm durchbraust mich wild / An diesem Wintertag, da vor dem Licht … -
Bist Du nun tot?
[23] Bist Du nun tot? Da hebt die Brust sich noch, / Es war ein Schatten, der darüber fegt, … -
Brennt eine Flamme ...
Brennt eine Flamme wohl in dem Gefäße, / Daraus die Luft man zog, und mögen Früchte reifen, … -
Chryseis
Dich liebt der Gott, / Und seine Strahlen wohnen … -
Da vom Weine, den ich dir gegossen ...
Da vom Weine, den ich dir gegossen, / Du getrunken an des Bechers Rund, … -
Das Fieberspital
[59] DAS FIEBERSPITAL / Die bleiche Leinwand in den vielen Betten … -
Deine Wimpern, die langen ...
An Hildegard K. / Deine Wimpern, die langen, … -
Deiner schmalen Schläfe Bogen ...
Deiner schmalen Schläfe Bogen / Hält der Adern Netz durchzogen, … -
Der Abend
[47] DER ABEND / Versunken ist der Tag in Purpurrot, … -
Der Baum
[26] DER BAUM / Am Wassergraben, im Wiesenland … -
Der Fliegende Holländer
[38] DER FLIEGENDE HOLLÄNDER / Wie Feuerregen füllt den Ozean … -
Der Gang der Liebenden
Sie wandeln Hand in Hand auf den verschlungnen toten Wegen / Des späten Sommers blasser Sonne nach, … -
Der Gott der Stadt
[13] DER GOTT DER STADT / Auf einem Häuserblocke sitzt er breit. … -
Der Hunger
[10] DER HUNGER / Er fuhr in einen Hund, dem groß er sperrt … -
Der Schläfer im Walde
[21] DER SCHLÄFER IM WALDE / Seit Morgen ruht er. Da die Sonne rot … -
Der Tag
[52] DER TAG / Palmyras Tempelstaub bläst auf der Wind, … -
Der Tag der Liebe
O Eros' Fest und Feste der Sommerzeit! / Zu meinen Häupten rauschte die Waldung kaum. … -
Die Augen schließ ich ...
Die Augen schließ ich. Schall erfüllt den Pfad / Des Festzugs. Wagen, Reiter, Mann an Mann. … -
Die dunklen Wälder liegen meilenweit ...
(Entwurf) / Die dunklen Wälder liegen meilenweit … -
Die Dämonen der Städte
[16] DIE DÄMONEN DER STÄDTE / Sie wandern durch die Nacht der Städte hin, … -
Die ganze Nacht ...
Die ganze Nacht, / Die ich verwacht, … -
Die Gefangenen I
[11] DIE GEFANGENEN I / Den harten Weg entlang im kurzen Trab … -
Die Gefangenen II
[12] DIE GEFANGENEN II / Sie trampeln um den Hof im engen Kreis. … -
Die Heimat der Toten
[35] DIE HEIMAT DER TOTEN / I. … -
Die Professoren
[58] DIE PROFESSOREN / Zu vieren sitzen sie am grünen Tische, … -
Die Ruhigen
[43] DIE RUHIGEN / Ernst Balcke[1] gewidmet … -
Die Schläfer
[63] DIE SCHLÄFER / Jacob van Hoddis[1] gewidmet … -
Die Stadt
[452] Die Stadt / (Reinschrift, in Entwurf übergehend) … -
Die Sünde wider den Geist
Einmal nur sah ich dich / In einer schwarzen Menschenmenge. … -
Die Tote im Wasser
[19] DIE TOTE IM WASSER / Die Masten ragen an dem grauen Wall … -
Die Vorstadt
[14] DIE VORSTADT / In ihrem Viertel, in dem Gassenkot, … -
Die Zeiten schlagen ihre Bücher zu ...
Die Zeiten schlagen ihre Bücher zu. / Der Menschen Namen stehen namenlos. … -
Die Züge
[8] DIE ZÜGE / Rauchwolken, rosa, wie ein Frühlingstag, … -
Dir auf der Schulter flattert ...
An N. P. / Dir auf der Schulter … -
Drohung ans Liebchen
Ich liebe dich, du. / Ich laß dir nicht Ruh … -
Drück mir nur die Dornenkrone ...
Drück mir nur die Dornenkrone / Fester in die bleiche Schläfe, … -
Du fragst, warum ich dir nicht nah ...
An Else M., die ich liebe, wie keine / Du fragst, warum ich dir nicht nah, … -
Eine Heimat wüßte ich uns beiden ...
Eine Heimat wüßte ich uns beiden, / Wo im Schoß der Nacht in Wolkenreichen … -
Endlich Licht
Ich rang einst mir die Hände wund / Nach Wahrheit … -
Fronleichnamsprozession
[50] FRONLEICHNAMSPROZESSION / O weites Land des Sommers und der Winde, … -
Frühling. Ein erstes Blühen ...
Frühling. / Ein erstes Blühen … -
Gegen Norden
[45] GEGEN NORDEN / Die braunen Segel blähen an den Trossen, … -
Gruft
[34] GRUFT / Die in der großen Gruft des Todes ruhen, … -
Herbst
[48] HERBST / Die Faune treten aus den Wäldern alle, … -
Im Tanz
Hörst du die Geigen, / Sie rufen zum Reigen, … -
In deinem Herzen ist der Berg der Qual ...
In deinem Herzen ist der Berg der Qual. / Ich sah zu oft schon seinen Widerschein … -
In meinem Herzen steht ein Tempel ...
In meinem Herzen steht ein Tempel. / Der Schönheit hab ich ihn geweiht, … -
Laubenfest
[7] LAUBENFEST / Schon hängen die Lampions wie bunte Trauben … -
Liebe, Liebe, wo bist du? ...
Liebe, Liebe, wo bist du? / Wo bist du, die ich lieben möchte. … -
Louis Capet
[27] LOUIS CAPET[1] / Die Trommeln schallen am Schafott im Kreis, … -
Läuterung
Nein, heut nicht! Übers Jahr / Darfst du mir deinen Segen spenden. … -
Manchmal noch höre ich ...
(Flüchtiger Entwurf) / Manchmal noch höre ich … -
Marengo
[28] MARENGO[1] / Schwarzblau der Alpen, und der kahlen Flur, … -
Nach der Schlacht
[25] NACH DER SCHLACHT / In Maiensaaten liegen eng die Leichen, … -
Nichts blieb zurück von dir ...
(Entwurf) / Nichts blieb zurück von dir in meinen Händen, … -
O welche ungeheure Schönheit ...
An? / O welche ungeheure Schönheit ward … -
Ophelia
[56] OPHELIA / Im Haar ein Nest von jungen Wasserratten, … -
Robespierre
[29] ROBESPIERRE[1] / Er meckert vor sich hin. Die Augen starren … -
Roten Mohnes Blüten nahmst du viele ...
Roten Mohnes Blüten nahmst du viele, / Schöne Blumen, die der Sommer gab. … -
Schwarze Visionen
[65] SCHWARZE VISIONEN / An eine imaginäre Geliebte … -
So ruhig, wie ein Boot im stillen Hafen ...
(Die Ruhigen / Erste Fassung) / So ruhig, wie ein Boot im stillen Hafen … -
Sonnwendtag
[42] SONNWENDTAG / Es war am Sommersonnwendtag, … -
Stimme aus der Tiefe
Willst du denn, daß ich ganz zu Grunde geh? / Du weißt, du schlugst mich oft schon, … -
Stirb, und ich will dir folgen ...
Stirb, und ich will dir folgen / Ins Grab noch diese Stund, … -
Styx
[30] STYX / Die Nebel graun, die keinem Winde weichen. … -
Und die Liebe brach auf ...
Und die Liebe brach auf, wie ein Sturm, wie das Licht, wie das Meer, / Aus der Tiefe sprang's auf, herzzwingend kam's über sie her, … -
Unter dem Hundsstern
Der Himmel wurde grau und bleich. / Das weiße Korn hing voll hinab … -
War ein Knab ...
War ein Knab mit schwarzem Haar, / Seidenschwarzen Augen, … -
Wie ist wohl mein wahr Gesicht?
Wie ist wohl mein wahr Gesicht, / Also frage ich mich oft, … -
Wir lagen tief in einer Dünenschlucht ...
Für Mary aus Ahlbeck / Wir lagen tief in einer Dünenschlucht, … -
Wolken
[32] WOLKEN / Der Toten Geister seid ihr, die zum Flusse, … -
Wär ich berühmt ...
Wär ich berühmt, der Liebe würd ich rüsten / Ein Meer der Feste, mich den Gluten betten, …