Johanna Ambrosius
1854–1939
Johanna Ambrosius, verh. Voigt (* 3. August 1854 in Lengwethen bei Ragnit, Ostpreußen; † 27. Februar 1939 in Königsberg) war eine deutsche Schriftstellerin, die als sogenannte Naturdichterin Ende des 19. Jahrhunderts Aufsehen erregte.
Poems (34)
1890s 34
- ?Was ist das nur in meiner Brust
- Ach, bindet mir die Hände dochMit festen Eisenketten,
- Ach, hätt' ich früher dich gesehnUnd wär's 'ne einz'ge Stund',
- An meine RoseKomm an mein Herz, du zarte Rose
- Das Herze aufO laß nur einen Vogelton
- Dein BildIch hab' dein Bild, dein Bild so gern
- Dein KußDer Kuß, der auf dem Mund dir lag,
- DereinstEinst wird die Stirn mit ihrem Flammenlodern,
- DuAch säh'st du mich nur einmal an
- Du hast zu mir gehaltenAls alles mich verließ,
- EnttäuschtIch hab' eine glitzernde Perle gekannt,
- Erste LiebeZarte, maiengrüne Liebe,
- FrageKann das Kindchen noch nicht gehn?
- FrühlingsgedichtEr kommt auf Windesflügeln
- Für DichIch habe dich lieb, so unendlich lieb,
- GefundenWie lange ich gesucht dich hab',
- GlockenklangWeißt du noch, mein liebes Kind,
- Ich habe geliebtIch habe getrunken der Sonne
- MainachtDer Mond geht auf! Noch einmal holt tief Atem
- Mein HerzMein Herz ist stark wie ein Eichenbaum
- Mein LiebSo wie vom Strauch man Rosen bricht,
- Mein treu HerzliebDie Nachtigall klaget
- Memento moriO hätt' ich einmal dir noch können sehn
- Mich friertMich friert im heißen Sonnenbrand
- O lieb' auch duEs flüstern die Wellen
- O mart're meine Seele nichtDaß sie, so schweigsam still,
- Schöne AugenI.
- So geht'sDu gabst mir einmal eine Rose,
- Sonne möcht' ich seinSonne, Sonne möcht' ich sein,
- Vor GerichtEin kleines Herz ward vor Gericht gebracht,
- Vorüber"Hab vieles schon getragen,"
- Warum ich weineDu fragst, warum ich weine?
- Wein' nicht, ich bin dir gutEs lächelt jeden Morgen
- Zum AbschiedSo reich' mir einmal noch die Hand,