Otto Julius Bierbaum
1865–1910
Otto Julius Bierbaum (* 28. Juni 1865 in Grünberg, Schlesien; † 1. Februar 1910 in Dresden), auch bekannt unter den Pseudonymen Martin Möbius und Simplicissimus, war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist.
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Best-known poems
-
Ketzerküsse
Grün deine Federn am Hut, mein Kind,
Blau deine Augen im Kopfe sind:
Wie kannst du so was wagen!? …
All poems (57)
1880s 56
- AdorationIch strecke meine Hände aus nach dir,
- Alter GlückszettelZwischen Hetzen und Hasten,
- Amor-VampyrIm hellen Herbstwald auf buntem Laub
- Aus der Ferne in der NachtWenn im braunen Hafen
- CharlotteCharlotte, lotte, lotte,
- DämmerungDämmerung mit den milden, grauen Augen
- Das grüne BlattVor meinem Fenster weht
- Der VogelEin Vogel singt gottlobesam,
- DevotionaleSchöne du, Erbarmerin,
- Du, mein GlückMeine Seele, eine Taube,
- Ein MenuettNestwarmweiche Lagerstätte,
- Einem schönen Mädchen unter sein BildnisWo sah ich das doch schon einmal?
- EntzückungHier mein Herz, Welt, hier mein ganzes Leben!
- Ernste MahnungDeine lachenden Augen ruhen auf mir
- Erwachen in den grellen Tag(Ein Vorgesicht.)
- Flieder(Erinnerungsblatt an M. M.)
- "Frauenhaar""Frauenhaar" trag ich am Hute,
- Freundliche VisionNicht im Schlafe hab ich das geträumt,
- Fröhliche ZuversichtNun ist die Blütenzeit vorbei,
- Gavotte des VerliebtenWie ging ich durch mein Leben hin?
- Gebet zwischen blühenden KastanienFrühling, oh du süßer Junge!
- GefundenLaue Sommernacht; am Himmel
- GigerletteFräulein Gigerlette
- GlückIch bin so voll von Liebe,
- Glück im TraumAch, was sah ich im Traum:
- Ihr MundIhr Mund ist schön. Nicht vieles auf der Welt
- Im Garten des HerrnHeut sieht die Welt mir lustig aus,
- In einer dunklen NachtWenn dieser Körper einst zerfallen ist,
- JeanetteI.
- JosephineI.
- KetzerküsseGrün deine Federn am Hut, mein Kind,
- Komm her und laß dich küssenDie Luft ist wie voll Geigen,
- LeereMeine Seele ist krank, ich weiß nicht, nach wem,
- Letzte BitteLaß mich noch einmal dir ins schwarze Auge sehn,
- Letzter WunschDaß deine Hand auf meiner Stirne liegt,
- LiebeEs ist ein Glück zu wissen, daß du bist,
- LiebesliedIch nehme dich und küsse dich
- Liebeslied im HerbsteAch, mein Herz ist bange,
- MädchenliedAuf einem jungen Rosenblatt
- Meine Frau unterm ÖlbaumDer Ölbaum: ein zarter Strauß, ...
- Meine Sonne a. D.Als es Winter war, hatt ich nur einen
- MenuettAch, wie wird mir wohl und weh,
- MetamorphosenWinterkrank war meine Seele,
- MorgenständchenIch blase meine Flöte
- NachtgangWir gingen durch die dunkle, milde Nacht,
- PandoraAls ich heute früh im schönen Parke,
- Pulchra ut sol, clara ut luxIn einer Kirche sah ich goldne Statuen
- ReichtumPerlen gleiten durch meine Hand -:
- RosenopferKind, das Bette ist bereit,
- Schlagende HerzenUeber Wiesen und Felder ein Knabe ging;
- SehnsuchtWie eine leise Glocke klingt
- Trennung(M.M.)
- UnschuldGieb, schönes Kind, mir deine Hand
- WaldvögelEin wohlbestelltes Mieder,
- Weißt du noch?Weißt du noch: das kleine Haus
- Zwei Liebesbriefe1.