Ernst Rauscher
Ernst Rauscher von Stainberg von M. Ogertschnig (Illustrirte Rundschau, 1901)
Ernst Rauscher von Stainberg (* 3. September 1834 in Klagenfurt, Kärnten; † 18. August 1919 ebenda), war ein österreichischer Schriftsteller.
Poems (40)
-
Am lieblichsten!
Lieblich bist du, wenn du am Morgen, / Auf der Stirne Hausfrausorgen, … -
An die Erröthende
Es möchte seiner Lieb' genießen / Dein Herz, geheim vor aller Welt; … -
An eine zertrümmerte Bank
Traute Waldbank, liegst in Trümmer / Ganz zerfallen, kalt und naß, … -
An ihre Augen
Wie strahlt dein Auge wunderbar / Im blauen Himmelsglanz! … -
An ihrem Geburtstage
O mag wie Lerchenjubel schweben / Mein heutig' Lied auf dich herab! … -
Auf der Heimfahrt
Rößlein! Lauf' im Mondenschein, / Führe mich zur Lieben! … -
Auf ein Zimmer
Gegrüßt in der Erinn'rung Schimmer / Du Kämmerlein, so schlicht und traut! … -
Beim Gewitter
Wie traulich weilt es sich allhier / Im stillen Kämmerlein! … -
Dem Ziele nah
Noch einen kurzen Flug / Fliege, mein Sehnen! … -
Der Braut
I. / O achte nicht der Menschen, die sich quälen … -
Der Geschmückten
Laß' And're sich mit Flittergold, / Mit Demant sich und Bändern schmücken, … -
Die Veilchen sprechen
Wir waren froh und wohlgemuth, / Das Gärtchen auszuschmücken - … -
Dürre Blätter
Friede sei in allen Reichen! / Sei geschlichtet jeder Streit! - … -
Einziger Gedanke
O Hochgefühl! das mich belebt, / Und gleich der Luft, die mich umgiebt, … -
Entdeckung
Nicht will ich meine Liebe zeigen / In Worten, voller Kraft und Schwung; … -
Erste Begrüßung
Als ich zum ersten Male / Im Garten vor ihr stand, … -
Fern im Gebirge
Es kommt der Bach mit Rauschen / Gezogen durch die Nacht, … -
Fern von dir!
Fern von dir, geliebtes Leben, / Fern von deinem Angesicht, … -
Gebeth
Du güt'ge Macht! du ließest nimmermehr / Uns diese Seligkeit gedeih'n, … -
Genuß der Gegenwart
Einst strebt' ich in der Zukunft Ferne / Mit ungeduldiger Begier, … -
Glück im Fragen
Und weiß ich 's ohne Frage auch, / Ich frage doch, ob du mich liebst, … -
Herbst und Winter
Widmung / Wohl weiß ich, daß auf meine Lieder … -
Im Mondenschein
Erhebe nur dein Angesicht, / Laß' mich dein Auge schauen, … -
Im November
Das Abendroth des Jahres liegt / Nun scheidend auf den Wäldern, … -
Immer mehr!
Daß meine Liebe wachsen mag, / Es fiel mir oft zu glauben schwer; … -
In ihr Tagebuch
Wie viele Stürme hast du schon ertragen, / Du junges, reiches Herz! … -
Lenz und Liebe
Nun sind die Veilchen ausgegeben, / Vorüber der Narcissenflor! … -
Liebesstärke
Wie stark ich liebe, dir zu sagen, / Reicht nimmer eine Stunde hin, … -
Mit meinen Gedichten
Du zaudertest - dem holden Munde / War jeder Wunsch voraus gewährt, … -
Reisebeschreibung
Ich soll von meiner Reise / Erzählen dir, mein Kind? - … -
Reisemorgen
Beginnt noch kaum zu tagen, / Die Sterne löschen aus, … -
Unentschlossenheit
Ob ich bleibe? ob ich gehe? / Ach! wie ist die Wahl so schwer! … -
Verlangen
Ihre Lippen, kußverlangend, / Gleichen Rosenblättern, zarten, … -
Vielleicht doch!
Die Sonne ist hinunter, / Es feuchtet sich der Klee, … -
Von Weitem
Was schimmert dort den Weg entlang? / Sie ist's, das blonde Kind! … -
Vorfreude
Mitternacht ist längst verflossen - / Es erlosch der Lampe Licht; … -
Waldgeheimniß
O zaubervolle Helle / Der Waldeseinsamkeit! … -
Was du mir bist
Wie herrlich mir, durch dich geschmückt, / Ein neues Leben lacht! … -
Wiedersehen im Vorüberfahren
Nach langer Zeit als erster Gruß / Ein flüchtig nur erhaschter Blick! … -
Zur Verständigung
Wie des Mondes nahe Milde / Doch zumeist die Erd' erfreut, …