Adele Schopenhauer
1797–1849
Luise Adelaide Lavinia Schopenhauer, bekannt als Adele Schopenhauer (* 12. Juli 1797 in Hamburg; † 25. August 1849 in Bonn), war eine deutsche Schriftstellerin. Sie war Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer und Tochter der Schriftstellerin Johanna Schopenhauer. Henriette Sommer und Adrian van der Venne waren von ihr verwendete Pseudonyme.
Poems (33)
1830s 33
- Abschied1830
- Als ich einmal um Mitternacht von einer Landpartie wiederkam, wo ich Ihn gesehenIch sah ein Bild auf klarem Meeresspiegel,
- Als ich nach langer Ungewißheit die erste Nachricht bekamDu lebst! obschon mir unerreichbar ferne!
- Als Riemer das Lob der geliebten Augen vorgelesen hatteTausendfache Schmeichelnamen
- Am 14. JuniEs klang ein Ton mir im Herzen -
- An die LiebsteKlar wie der Himmel
- An GottfriedIn jener Dämm'rung räthselhaften Stunden,
- An H. von C.Abschiedslied, als ich am Morgen meiner Rückkehr
- An IhnIch athme Deinen Namen nicht!
- An L. S.Wir sind geschieden - ewig uns zu missen
- An meinen FreundTäglich durft' ich sonst Dich schauen,
- An OttilieIch habe gelebt! ich habe geliebt!
- CapellaZur Capella aufwärts schauen
- Der BlickZu einer Erzählung gehörend,
- Erstes Gefühl des GlücksDen 9. März 1824, früh 8 Uhr,
- Grundidee zu Gabrielens LiedeIch sang diese Worte in Stries,
- HesperusIch bat das Leben um ein freundlich Wort,
- Ich hatte eine Rose im Fluß schwimmen sehenStille, nur stille mein Herz!
- Ihr BildAugen, die zu schlafen scheinen,
- Im Namen des Kunstreiters Baptiste(Zu diesem Gedicht sollten noch zwei andere
- In deiner Seele klarem LebenDa ruht mein wahres Glück allein,
- Könnt' ich einmal, einmal nurDeine klaren Augen sehen!
- Liebe und SonneAndre Liebe, andres Leben
- Mich grüßt der Lenz in tausend Blüthenkronen,Mich ruft der Wald, mich lockt das stille Thal,
- Mit einem Ringe an S.Mein Liebchen ist ein kleines Ding,
- Nach dem AbschiedIn meinen Ohren klingt noch immer
- Nach dem Abschiede eines jungen FreundesDu bist geschieden, ich verlassen,
- Nur bei Dir!L. S. an A.
- Stolz und stumm"Ich weiß es wohl, Du hast um mich geweint"
- Unter den hellen nickenden BlüthenDa möcht' ich liegen - und träumen!
- Weihnachten wird es für die Welt!Mir aber - ist mein Lenz bestellt,
- Wende die Blicke von mir! O laß Deine Schönheit nicht fragen:Ob ich die Sonne gekannt? ob nie ihr Strahl mich berührt?
- Wie eine Blume der Sturm hat Kummer das Herz mir entblättert,Und das zerrißne Gefühl flattert nun irrend umher.