Johann Georg Fischer
Denkmal für Fischer von Emil Kiemlen, 1900
Johann Georg Fischer (* 25. Oktober 1816 in Groß-Süßen; † 4. Mai 1897 in Stuttgart) war ein deutscher Lyriker und Dramatiker.
Poems (41)
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Das ist der Liebe Zeit
Er weiß es, daß er morgen kommen will, / Sie weiß es auch, und beide schweigen still; … -
Der Glücksgöttin
Heute ganz vor mir enthüllt, / Göttin, sah ich dich, … -
Die du mein Alles bist
Du weißt es wohl, daß du mein Alles bist; / O wende nicht dein schönes Aug' von mir, … -
Die Verlass'ne
Komm, du Ersehnter, im lieblichem Traume, / Stille mein Dürsten mit labendem Schaume … -
Ein Gott auf Erden
Des Herzens Sehnen war erreicht, / Du lagst in meinen Armen geschlossen, … -
Ein Gott, Ein Weib
Ich bin der Herr, dein einz'ger Gott, und du / Sollst neben mir nicht andre Götter haben, … -
Eine Abendstunde
Keine Seele weit und breit, / Ich allein bin dein Geleit, … -
Ersatz
Es weint ein Vöglein, welches leise / Durch's stille Herbstgezweige streicht, … -
Fürbitte
Weil du so rührend standst vor mir, / Vergaß ich das Gebet ob dir; … -
Gekrönt
Ich trag' ein herrliches Glück im Sinn, / Und was ich thue und wo ich bin, … -
Gelöst
Wie du süße Augen machtest, / Als du sprachst: "Ich küsse nicht, … -
Gestorben
Und stehen denn die Berge noch? / Zerbrach der Himmel nicht, … -
Geweihte Stätte
Wo Zweie sich küssen zum erstenmal, / Bleibt nach auf Erden ein Duft und Strahl; … -
Glück und Wehe
Gestern, vom Walde / Zwei Schritte kaum, … -
Gottesgabe
Schau diese Welt, an Wundern reich, / Und alle nur sich selber gleich, … -
Gründonnerstag
Gründonnerstag im Abendschein / Da spielten wir am Kirchenrain, … -
Im tiefsten Wald
Wir sprachen bald und schwiegen bald, / Beseligt ich und du, … -
In der Kirschenblüt'
Draußen am Platz / In der Kirschenblüt' … -
In der Laube
Nach deiner Schulter, deinen Wangen / Wie froh der Sonnenblick sich stahl! … -
In ihren Armen
Himmel und Erde, was wird aus dir! / Seele des Weibes, was bist du mir, … -
Laß, Himmel, diesen Engel mir
Die Blumen sind herabgesunken, / Vom heißen Kuß der Sonne matt; … -
Liebesqualen
Flammender Glaube, heldengroß / Jegliches Höchste wagend, … -
Liebestrutz
Sie schmollten und standen sich abgewandt, / Als hätten sie sich nie gekannt, … -
Mein Glück
Ich weiß es doch und glaub' es kaum, / So wunderbar ist mir, … -
Mein Liebster nur ist mein Gebet
Ich bete alle Tag' und Stund / Um Glück für seine Seele, … -
Mein und Dein
Das Mägdlein sprach: "Lieb Knabe mein, / Nun sag' mir, was ist mein und dein?" … -
Mit der Braut
Der Morgen öffnet / Sein Purpurthor, … -
Mit meiner Königin
Ich gieng mit meiner Königin / Die duftigen Höhen des Waldes hin. … -
Reliquien
Weißt du es noch, wie dir im Spiel / Am Raine des Gartens ein Band entfiel, … -
Selig
Ich liege so froh, so selig, / Geliebte, in deinem Arm, … -
So fügt sich's einmal nur im Leben
Ich war entflohn dem Festgebrause, / Weil ich mich längst nach dir gesehnet, … -
So theilt das Schicksal
Der Himmel gieng aus allen Fugen, / Die ganze Erde hat gebrannt, … -
Stern und Sonne dürfen's wissen
Mußt bei mir bleiben die ganze Nacht, / Der einzige Mond und ein Sternlein wacht, … -
Sängerweihe
Ich hab' gelernt die Frauenliebe loben, / Geliebte, bei des Frühlings Nachtigallen, … -
Süße Mühen
Laß diesen hauchenden Maienstrauß / In deinen Busen mich versenken … -
Unergründlich
Kaum auf die Stirne küßt' ich dich / Und war erschrocken fast, … -
Vergolten
Heim auf des Abends / Schweigenden Pfaden … -
Vermächtniß
Kein Puls ist ohne dich vergangen, / Seitdem ich dir begegnet bin, … -
Verschiedene Freunde
Aus allen Frauen muß ich dich erheben, / Auf allen Wegen suchen muß ich dich, … -
Was wär's auf Erden?
Warum Jedem auf Erden / Sein Lieb muß sein? … -
Über Nacht
Im frühsten Lenze hat sie mich / Geküßt bei Tagesneige; …