Hermann Lingg
1820–1905
Hermann (seit 1890 Ritter von) Lingg (* 22. Januar 1820 Lindau; † 18. Juni 1905 München), war ein deutscher Dichter. Als Lyriker und Epiker widmete er sich besonders dem Verfassen von Balladen, schrieb aber auch Dramen und Erzählungen. Sein Vetter Maximilian von Lingg war Bischof von Augsburg.
Poems (32)
1870s 32
- AngedenkenDein weißes Halstuch, Süße!
- Aus NachtDein Herz, so liebevoll und schön,
- Bergrosen1.
- DämmerstundeDer Abend findet mich allein,
- DirIm Anschau'n deiner Schönheit nur versunken,
- Erste LiebeSchwebst du mit den Erosflügeln,
- Früher SonnenstrahlWie der Sonne Strahl so müd
- FrühlingsanfangEs kommt so still der Frühlingstag,
- FrühlingssegenMein Herz, aus goldnen Jugendtagen,
- Für immerEinmal hast du - o der Stunde!
- Gruß in die FerneDunkelnd über dem See dämmert das Abendroth,
- Hüte dich!Nachtigall, hüte dich!
- Ich liebte dichIch liebte dich, wie konnt' ich schweigen?
- JulinachtSchwüle, schwüle Julinacht -
- KunkelstubeWie still die Mädchen da sitzen und spinnen
- Kürzeste NachtNoch sprüht des längsten Tages warme Quelle
- LebewohlAn letzten Rosenblättern hing
- LiebeswünscheIch wollt', ich wär' die Morgenstund',
- LiedKalt und schneidend
- LiedWenn etwas in dir leise spricht,
- MaiglockeWenn vom Schnee die letzte Flocke,
- MainachtGewitterschwüles Bangen
- MärchenMan sagt, durch's Zimmer walle
- MondmythusIch sah heut früh im Brunnen tief
- NachtigallKomm, Nachtigall, schwing dich hernieder
- Schönster LohnEin Scherflein hab' ich doch gelegt,
- SonnwendfeierKommt, schließet den Ring,
- TannhäuserFrau Venus, Frau Venus,
- Traute StelleOb ihr den Himmel, ihr Wolken, umzogt,
- TreuegelöbnißSo soll es sein,
- Vergessen und verlassenNur deine Locken küßt der Wind -
- WinterrittAn meines Rosses Brust und Mähne